Bernie Sanders beim Parteitag der Demokraten in Philadelphia | Bildquelle: AFP

Sanders-Rede auf Parteitag der Demokraten "Clinton muss nächste Präsidentin werden"

Stand: 26.07.2016 05:47 Uhr

Unter schlechten Vorzeichen hat der Parteitag der US-Demokraten begonnen: Bernie Sanders' Anhänger fühlen sich von der Parteispitze über den Tisch gezogen. Dessen ungeachtet warb Sanders für seine Konkurrentin. Clinton müsse die nächste Präsidentin werden.

Beim Parteitag der US-Demokraten hat der im Vorwahlkampf unterlegene Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders für seine Konkurrentin Hillary Clinton geworben. Umjubelt von Tausenden Delegierten präsentierte sich Sanders als Versöhner nach einem verbissen geführten Vorwahlkampf.

"Hillary Clinton muss die nächste Präsidentin der Vereinigten Staaten werden", sagte er. "Unsere Revolution zur Transformation Amerikas geht weiter", rief Sanders den Delegierten in Philadelphia zu. "Der Kampf geht weiter!"

Sanders' Anhänger sind unzufrieden, weil sie sich von der Parteiführung benachteiligt fühlen. Eine E-Mail-Affäre, kurz vor dem Parteitag von der Plattform Wikileaks enthüllt, fachte die Stimmung weiter an. Parteichefin Debbie Wasserman Schultz musste unter dem Druck der Affäre zurücktreten und war nicht mehr - wie eigentlich geplant - zur Eröffnung der Versammlung vor die Delegierten getreten.

Um von den innerparteilichen Querelen abzulenken, richtete Sanders den Fokus auf den gemeinsamen Gegner. "Wir müssen Trump schlagen, und wir müssen Hillary Clinton wählen", sagte der Senator vor Hunderten von Menschen in Philadelphia. Trump sei der schlimmste Kandidat in der modernen Geschichte der USA.

Michelle Obama beim Parteitag der Demokraten in Philadelphia | Bildquelle: AP
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Michelle Obama macht sich für Hillary Clinton stark.

Auch First Lady wirbt für Clinton

Zuvor hatte First Lady Michelle Obama auf dem Parteitag leidenschaftlich für Clinton geworben. Bei der Wahl im November sei die frühere Außenministerin "die einzige Person", von der sie glaube, dass sie "wirklich qualifiziert" für das höchste Staatsamt sei, sagte die Präsidentengattin.

Obama rühmte Clinton für ihre große politische Erfahrung und ihr Durchhaltevermögen: "Was ich am meisten bewundere, ist, dass sie nie unter Druck nachgibt." Clinton wähle nie den einfachen Ausweg und habe sich nie vor etwas gedrückt. Dies sei die Art von Präsident, die sie sich für ihre Töchter und alle Kinder des Landes wünsche, sagte die First Lady.

Sie sparte in ihrer Rede auch nicht mit Seitenhieben gegen den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Im Präsidentenamt werde jemand gebraucht, der die Herausforderungen nicht in Schwarz-Weiß-Kategorien unterteile, sagte Michelle Obama in einer Anspielung auf den polarisierenden Wahlkampf des rechtspopulistischen Immobilienmilliardärs.

Sandra Ratzow, ARD Washington, zu den Reden von Sanders und Michelle Obama
Morgenmagazin, 26.07.2016

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