Donald Trump | Bildquelle: AFP

Trump lobt Anti-Trump-Demonstranten 180-Grad-Wende in 136 Zeichen

Stand: 11.11.2016 15:53 Uhr

14,5 Millionen Menschen folgen dem designierten US-Präsidenten Trump auf Twitter. Dort konnte man seine Kehrtwende zum Thema Anti-Trump-Proteste verfolgen. Nachdem er sie zunächst als "unfair" verurteilt hatte, lobte er nun die "Leidenschaft" der Demonstranten.

Auch in der zweiten Nacht nach dem Wahlsieg von Donald Trump hat es in mehreren US-amerikanischen Städten Proteste gegen den designierten US-Präsidenten gegeben. Trump reagierte via Twitter prompt auf die Kundgebungen - prompt und widersprüchlich. Gestern Abend (Ortzeit) verurteilte er die Demonstrationen zunächst als "sehr unfair". Die Medien hätten die "professionellen Demonstranten" angestiftet.

Donald J. Trump @realDonaldTrump
Just had a very open and successful presidential election. Now professional protesters, incited by the media, are protesting. Very unfair!

Neun Stunden später vollzog er dann die Kehrtwende. "Ich liebe die Tatsache, dass kleine Gruppen von Protestlern in der vergangenen Nacht große Leidenschaft für unser großartiges Land gezeigt haben. Wir werden alle zusammenkommen und stolz sein", twitterte Trump in 136 Zeichen. Es ist unklar, warum er seine Meinung in so kurzer Zeit änderte.

Donald J. Trump @realDonaldTrump
Love the fact that the small groups of protesters last night have passion for our great country. We will all come together and be proud!

"Not my President"

Zuvor waren in der Nacht erneut Tausende Menschen auf die Straßen gegangen. Meistens blieb es dabei friedlich. Die meisten Menschen protestierten in Städten an der Ost- und Westküste - also dort, wo Hillary Clinton bei der Präsidentschaftswahl gut abgeschnitten hatte. Unter anderem fanden Demonstrationen in Washington D.C., Baltimore, Philadelphia und New York statt. Die Demonstranten in New York warfen Trump eine rassistische, sexistische und ausländerfeindliche Haltung vor. Eine Gruppe Demonstranten versammelte sich vor dem Trump Tower an der Fifth Avenue und schwenkte Banner mit Anti-Trump-Botschaften.

In Washington zogen Menschen vom Weißen Haus, wo Trump Präsident Barack Obama zur Vorbereitung der Amtsübergabe getroffen hatte, zu Trumps neu eröffneten Hotel in der Hauptstadt. Dort skandierten etwa 200 Menschen Slogans wie "Kein Hass! Keine Angst! Hier sind Einwanderer willkommen!" und trugen Schilder mit Slogans wie "Not my President" ("Nicht mein Präsident").

Anti-Trump-Proteste nach der US-Wahl
tagesschau 20:00 Uhr, 11.11.2016, Stefan Niemann, ARD Washington

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Ausschreitungen in Portland

Auf der anderen Seite des Landes protestierten Menschen in Los Angeles, San Francisco, Oakland und Portland (Oregon). Dort schlug der Protest in Gewalt um. Demonstranten griffen Polizisten mit Wurfgeschossen an, plünderten Geschäfte und zertrümmerten Autoscheiben. Die Sicherheitskräfte setzten Pfefferspray und Gummigeschosse ein; mindestens 26 Menschen wurden festgenommen. Die Polizei beklagte "großflächiges kriminelles und gefährliches Verhalten".

In Los Angeles wurden mindestens 35 Demonstranten festgenommen, nachdem sie Sitzblockaden auf Straßen veranstaltet hatten. Insgesamt blieben die Kundgebungen kleiner und weniger aufgeregt als am Tag zuvor. Die meisten Teilnehmer waren erneut Teenager und junge Erwachsene.

Reaktionen von Trump-Anhängern und Medienvertretern auf die US-Wahl
tagesthemen 21:45 Uhr, 11.11.2016, Jan Philipp Burgard, ARD Washington

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 11. November 2016 u.a. um 16:00 Uhr.

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