Trump und Obama im Weißen Haus | Bildquelle: AFP

Treffen im Weißen Haus Obama empfängt Trump

Stand: 10.11.2016 17:38 Uhr

Es sollte der symbolische Beginn der Amtsübergabe sein: Präsident Obama hat zum ersten Mal nach der Wahl Donald Trump im Weißen Haus empfangen. Beide wollten auch darüber sprechen, wie das Land nach dem erbitterten Wahlkampf wieder geeint werden kann.

Zum ersten Mal nach der Wahl zum US-Präsidenten ist Donald Trump mit seinem Vorgänger, Präsident Barack Obama, im Weißen Haus zusammengekommen. Bei dem Treffen sollte eine reibungslose Übergabe der Amtsgeschäfte vorbereitet werden. Obama wollte auch darüber sprechen, wie das Land nach dem erbitterten Wahlkampf wieder geeint werden kann. Obama hatte bereits in seiner Rede am Mittwoch zugesagt, alles Mögliche für einen reibungslosen Übergang zu tun, so wie es sein Vorgänger George W. Bush vor acht Jahren für ihn getan habe.

Trump landete mit seinem Privatflugzeug aus New York. Weder während des Fluges, noch auf der Fahrt zum Amtssitz des Präsidenten waren Journalisten zugelassen. Während die beiden Männer sich im Oval Office, dem Amtszimmer des Präsidenten, treffen, empfing First Lady Michelle Obama ihre Nachfolgerin Melania Trump gesondert im Weißen Haus.

Schwieriges Verhältnis

Das Verhältnis von Obama und Trump ist äußerst belastet. Der Republikaner war einer der Anführer der sogenannten Birther-Bewegung, die Obama fälschlicherweise unterstellte, er sei nicht in den USA geboren - eine Voraussetzung für das Amt des Präsidenten. Obama wiederum engagierte sich im Wahlkampf für Trumps Rivalin Hillary Clinton und warf ihm vor, ungeeignet für den Posten des Staatsoberhaupts und Oberkommandierenden zu sein.

Auch in ihren politischen Ansichten liegen beide über Kreuz. Trump hat versprochen, einen Großteil wichtiger Maßnahmen Obamas wieder rückgängig zu machen, unter anderem die Gesundheitsreform und das Atomabkommen mit dem Iran.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 10. November 2016 um 22:15 Uhr.

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