Melania Trump | Bildquelle: AP

Solo-Auftritt im Wahlkampf Melania nach vorn!

Stand: 04.11.2016 05:13 Uhr

Dürften nur die Männer in den USA wählen, würde Donald Trump am Dienstag mit großem Vorsprung gewählt werden. Doch bei den Frauen liegt Trump weit abgeschlagen hinter Hillary Clinton. Daher muss nun Melania Trump ran.

Von Martin Ganslmeier, ARD-Studio Washington

Reden und öffentliche Auftritte sind nicht unbedingt die Stärke von Melania Trump. Nach ihrer Rede auf dem Parteitag der Republikaner, die zum Teil bei Michelle Obama abgekupfert war, trat sie wochenlang nicht mehr im Wahlkampf in Erscheinung. Doch in der Schlussphase soll sie noch unentschlossene Frauen von den Qualitäten ihres Mannes überzeugen.

"Ich möchte heute über meinen Mann Donald reden", sagt sie den Zuhörern in einem Vorort von Philadelphia, darunter viele Frauen. Es sind die Wählerinnen in den Vororten, die sogenannten Soccer-Moms, die bei den vergangenen Präsidentschaftswahlen oft die ausschlaggebende Wählergruppe waren. Genau bei ihnen tut sich Trump bisher schwer, nicht zuletzt wegen seiner umstrittenen Äußerungen über Frauen. Das weiß auch Melania Trump: "Er weiß halt, wie man die Dinge aufmischt". Sie kenne jedoch den Menschen und Familienvater Donald Trump und wisse, dass er für Frauen, Kinder und Familien eine Zukunftsvision habe.

Melania Trump kämpft um Gunst der Wählerinnen
tagesschau24 09:00 Uhr, 04.11.2016, Sandra Ratzow, ARD Washington

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Das Ex-Model hat konkrete Pläne als First Lady

Melania Trump sprach auch über ihre Kindheit in Slowenien, als das Land noch zum kommunistischen Jugoslawien gehörte. Für sie sei Amerika damals der Traum von Freiheit und Möglichkeiten gewesen: "Amerika bedeutete: Wenn du es dir erträumen kannst, dann kannst du es auch werden."

Dass sie sich einmal auf die Rolle der künftigen First Lady vorbereiten müsste, daran hätte das ehemalige Model wohl nicht im Traum gedacht. Dem Publikum in Pennsylvania sagte sie, als First Lady wolle sie eine Anwältin für Frauen und Kinder sein. Vor allem für Kinder und Teenager sei der rauhe Umgangston im Netz eine Gefahr. Die Kultur in den USA sei "zu gemein und zu grob" geworden:

Deshalb werde sie als First Lady gegen Online-Mobbing im Internet kämpfen: "Wir müssen einen besseren Weg finden, um miteinander zu reden, anderer Meinung zu sein und uns zu respektieren."

Lobenswerte Ziele, meinten anschließend die Kommentatoren. Doch angesichts der wütenden Twitter-Tiraden ihres Mannes schlug der frühere Berater von Präsident Obama, David Axelrod, im Sender CNN vor: "Es wäre eine wirksame Taktik gewesen, wenn sie gesagt hätte: Als erste Maßnahme nehme ich meinem Mann das iPhone weg."

Donald Trump
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Melania Trump machte Werbung für ihren Mann Donald - so wie bereits im Juli auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner.

Melania an die Front - Trump will bei Frauen aufholen
M. Ganslmeier, ARD Washington
04.11.2016 05:32 Uhr

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Über dieses Thema berichtete das morgenmagazin am 04. November 2016 um 05:37 Uhr und tagesschau24 am 04. November 2016 um 09:00 Uhr.

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