Proteste gegen Trump in den USA | Bildquelle: AFP

Demonstrationen in amerikanischen Städten Erneut Proteste gegen Trump

Stand: 11.11.2016 08:22 Uhr

Wieder haben viele Menschen in den USA gegen den künftigen Präsidenten Trump demonstriert - unter anderem in Washington, Philadelphia, New York, Denver und San Francisco. Trump bezeichnete die Proteste auf Twitter als "sehr unfair" und meinte, die Medien seien Schuld daran.

Die Proteste gegen den designierten US-Präsidenten Donald Trump reißen nicht ab. Auch am Donnerstag trieb die Wut über den Wahlsieg des Rechtspopulisten zahlreiche Menschen auf die Straßen.

Demonstrationen gab es unter anderem in Washington, Baltimore, Philadelphia, New York, Denver, Los Angeles und San Francisco. Die Stimmung war nicht so aufgeheizt wie am Mittwoch, weniger Menschen beteiligten sich an den meist friedlichen Protesten.

Mehrere Demonstrationen gegen Trump in den USA
tagesschau 09:00 Uhr, 11.11.2016

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Demonstranten: "Nicht mein Präsident"

Etwa tausend Demonstranten, die meisten von ihnen Schüler, zogen zum Rathaus in San Francisco. Sie riefen "Nicht mein Präsident" und blockierten den Verkehr. In Los Angeles protestierten hunderte Studenten auf dem Campus der University of California gegen Trump. Auch in anderen kalifornischen Städten wie Napa und Hayward versammelten sich Trump-Gegner zu Protesten.

In Denver marschierten schätzungsweise rund 3000 Teilnehmer durch die Innenstadt. In New York versammelte sich erneut eine große Gruppe Demonstranten vor dem Trump Tower an der Fifth Avenue. Sie schwenkten Banner mit Anti-Trump-Botschaften.

In Washington marschierten Demonstranten vom Weißen Haus, wo Trump Präsident Barack Obama zur Vorbereitung der Amtsübergabe getroffen hatte, zu Trumps neu eröffneten Hotel in der Hauptstadt. Dort skandierten mindestens 200 Menschen Slogans wie "Kein Hass! Keine Angst! Hier sind Einwanderer willkommen!" und trugen Schilder mit Slogans wie "Not my President" ("Nicht mein Präsident"). Außerdem blockierten Menschen kurzzeitig Schnellstraßen in Minneapolis im Staat Minnesota und in Portland im Staat Oregon.

Proteste gegen Trump in den USA | Bildquelle: AFP
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Demonstration gegen Trump in Minneapolis

Unruhen in Oregon

Im Bundesstaat Oregon in Portland kam es bei den Protesten zu Unruhen. Die Aggressivität unter den Demonstranten nehme zu, twitterte die Polizei. Fenster von Einkaufsläden seien eingeworfen worden, andere hätten Feuerwerkskörper gezündet. Auf einem Video waren Auseinandersetzungen zu sehen, nachdem eine Frau Waschmittel auf Protestierende geworfen hatte. Die Polizei gab an, unter den Demonstranten seien mehrere mit Schlagstöcken - wer mit diesen nicht in Verbindung gebracht werden wolle, müsse das Gelände verlassen, forderte die Behörde.

Trump: "Proteste von Medien angestachelt"

Trump beschwerte sich via Twitter über die Proteste. Gerade sei eine sehr offene und erfolgreiche Präsidentenwahl zu Ende gegangen, twitterte er. "Jetzt protestieren professionelle Demonstranten, angestachelt von den Medien. Sehr unfair!"

Weitere Demonstrationen gegen Trump sind für das Wochenende geplant.

Donald J. Trump @realDonaldTrump
Just had a very open and successful presidential election. Now professional protesters, incited by the media, are protesting. Very unfair!

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 11. November 2016 um 04:55 Uhr.

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