Anti-Trump-Proteste in Chicago | Bildquelle: REUTERS

Anti-Trump-Proteste in vielen US-Städten "Not my president"

Stand: 10.11.2016 03:25 Uhr

In seiner ersten Rede nach der Wahl hatte Trump angekündigt, Präsident aller Amerikaner sein zu wollen. Doch viele US-Bürger wollen genau das nicht: Unter dem Motto "Not my President" gingen sie in zahlreichen Städten auf die Straße.

Nach dem Sieg des Republikaners Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl hat es Anti-Trump-Kundgebungen in zahlreichen US-Städten gegeben. Tausende gingen auf die Straße, um vor allem gegen Trumps Wahlkampfäußerungen gegen Einwanderer und Muslime zu protestieren. Vor allem in den Metropolen entlang der traditionell demokratischen Ost- und Westküsten der USA sowie in Studentenstädten kam es zu Demonstrationen.

Tausende gehen gegen Trump auf die Straße
tagesschau 12:00 Uhr, 10.11.2016, Norbert Hahn, WDR

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"Einwanderer machen Amerika stark"

So gingen unter anderem in New York, in Chicago und Austin die Menschen auf die Straße. In Berkeley, Seattle, Phoenix, Richmond, El Cerrito und Oakland kamen vor allem Hunderte von Schülern und Studenten zusammen. Sie skandierten häufig "Not my President" ("Nicht mein Präsident") und hielten Schilder hoch mit Aufschriften wie "Keine Unterstützung für Rassismus" oder "Einwanderer machen Amerika stark". Einige Studenten haben Eltern, die illegal in die USA eingewandert sind. Sie fürchten daher nun eine Ausweisung unter dem designierten Präsidenten Trump.

In Los Angeles blockierten Hunderte Trump-Gegner fast eine Stunde lang eine der größten Autobahnen, dem Highway 101. Es kam zu einem kilometerlangen Stau. Der Protest blieb friedlich, die Polizei nahm vereinzelt Demonstranten aber in Gewahrsam.

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"Not my president" - Tausende Bürger protestieren gegen Trump

Ein Mann hält ein Schild mit der Aufschrift Not my president in der Hand

Nach dem überraschenden Sieg des Republikaners Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl ist es landesweit zu Protesten gekommen. Tausende Menschen gingen in zahlreichen Städten auf die Straße. Sie skandierten häufig "Not my President", ... | Bildquelle: AP

In der Hauptstadt Washington kamen bei winterlicher Kälte Hunderte Menschen zu einer Mahnwache mit Kerzen vor dem Weißen Haus zusammen. "Die Menschen haben einfach Angst", sagte einer der Organisatoren, Ben Wikler von der linksliberalen Basisgruppe MoveOn.org. "Wir sind hier, um in den dunkelsten Momenten nicht alleine zu sein."

Ausschreitungen in der Wahlnacht

Bereits in der Wahlnacht war es im kalifornischen Oakland zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten setzten ein Porträt von Trump in Brand, schlugen die Scheiben von Geschäften ein und zündeten Autoreifen sowie Müll an. Trump hatte im Wahlkampf für Empörung gesorgt mit der Ankündigung, an der Grenze zu Mexiko eine Mauer zu bauen, um die illegale Einwanderung einzudämmen. Nach seinem Wahlsieg schlug er dagegen versöhnliche Töne an und betonte, er wolle Präsident aller Amerikaner sein.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 10. November 2016 um 03:52 Uhr.

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