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10.02.2010

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US-Senatorin Clinton in Columbus, Ohio. (Foto: dpa)
Clinton will mit Obama ins Weiße Haus
Nach Erfolgen bei Vorwahlen

Clinton will mit Obama ins Weiße Haus

Hillary Clinton und Barack Obama (Foto: AP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Sie Präsidentin und er ihr Vize? Geht es nach Clinton, könnte das ein Modell sein. ]
Die demokratische Präsidentschaftsanwärterin Hillary Clinton verfolgt eine neue Strategie. Nach ihren Erfolgen bei den Vorwahlen in Ohio und Texas schlug sie eine Zusammenarbeit im Weißen Haus mit ihrem parteiinternen Konkurrenten Barack Obama vor. Sie sehe sich nach ihrem Wahlerfolg in Ohio als Bewerberin für das Präsidentenamt an, während Obama Kandidat für die Vizepräsidentschaft wäre, sagte sie in einem Interview des US-Fernsehsenders CBS. "Das könnte die Richtung sein, in die sich alles bewegt", so Clinton weiter.

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"Obama wird sich nicht darauf einlassen"

Die politischen Unterschiede zwischen den beiden Demokraten sind tatsächlich nicht sehr groß - doch bislang hatten Parteistrategen bei dem Gedanken abgewunken, dass erstmals eine Frau ge meinsam mit einem Schwarzen ein demokratisches "Dreamteam" bilden könnte. Es wäre für viele US-Bürger vielleicht doch zu viel des Neuen, um die Republikaner schlagen zu können, hieß es.

Und derzeit ist Barack Obama nach Einschätzung des ARD-Korrespondenten Thomas Berbner nicht gewillt, sich auf den Deal einzulassen. Dieser habe eine solche Lösung bereits abgelehnt, und "so lange er bei den Delegiertenstimmen vorne liegt, wird er mit Sicherheit nicht einlenken."

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Bush unterstützt McCain

Unterdessen hat sich US-Präsident George W. Bush erstmals offiziell hinter die Nominierung von John McCain zum Präsidentschaftkandidaten der Republikaner gestellt. McCain habe in seinem Wahlkampf "unglaublichen Mut und Stärke bewiesen", und das seien Charakterzüge, die ein Präsident brauche, sagte Bush im Beisein des Senators aus Arizona im Rosengarten des Weißen Hauses. McCain hatte sich zuvor nach Siegen bei Vorwahlen in vier US-Bundesstaaten endgültig die Nominierung seiner Partei gesichert und kann seine Aufmerksamkeit nun bereits auf die Präsidentschaftswahl im November lenken.

Die Republikaner reiben sich die Hände

Die Republikaner seien zudem erfreut, dass das Duell bei den Demokraten weitergehe, so ARD-Hörfunkkorrespondentin Simone Mir Haschemi. Mike Murphy, ein Berater der Republikaner, sagte im Interview mit ihr: "Ich denke, der Titelfilm der Demokraten wird nun 'There will be blood' sein – es wird Blut fließen. Hillary Clinton hat gestern gewonnen, indem sie Obama angegriffen hat, jetzt wird Obama zurückschießen, und wir Republikaner könnten nicht zufriedener sein."

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Stand: 06.03.2008 15:48 Uhr

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