Donald Trump | Bildquelle: AFP

Vorwahlen in fünf US-Bundesstaaten Trump und Clinton siegen weiter

Stand: 16.03.2016 07:04 Uhr

Bei den US-Vorwahlen können die Favoriten ihre Position weiter ausbauen. Milliardär Trump gewann vier von fünf Staaten und zwang Rubio zum Aufgeben. Clinton ließ auch ihrem stärksten Konkurrenten Sanders keine Chance und gewann alle fünf Staaten. Endgültig entschieden ist das Rennen aber noch nicht.

Von Rolf Büllmann, ARD-Studio Washington

Es war ein Abend mit mehreren Siegern - und einem klaren Verlierer. Marco Rubio hat bei den Republikanern in seinem Heimatstaat Florida so krachend gegen Donald Trump verloren, dass er danach das Ende seiner Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur verkünden musste. Das tat er mit einer indirekten Warnung vor Donald Trump: "Diese Politik der Ressentiments gegen andere Menschen wird nicht nur unsere Partei spalten. Sie wird unser Land spalten. Sie wird ein Land zurücklassen, in dem sich die Menschen hassen, weil sie unterschiedliche politische Vorstellungen haben", sagte Rubio.

Trump und Clinton bei Vorwahlen vorne
tagesschau 20:00 Uhr, 16.03.2016, Ina Ruck, ARD Washington

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Trump dagegen genoss seinen Erfolg gegen den Mann, den er immer wieder als "little Marco", als den kleinen Marco, verspottet hat. Es sei unglaublich, so klar in Florida, in seiner zweiten Heimat, zu gewinnen, sagte Trump.

Kampf bis zum Nominierungsparteitag?

Doch Trump hat weiterhin zwei Konkurrenten, die angekündigt haben, bis zum Nominierungsparteitag im Juli weiterkämpfen zu wollen. Der eine ist John Kasich, dem es gelang seinen Heimatstaat Ohio zu gewinnen - ein dringend nötiger Sieg, ohne den er wohl wie Rubio hätte aufgeben müssen. So war ihm die Erleichterung deutlich anzumerken: Dass Leute an einen glauben, dass sie glauben, dass man das Land stärker machen kann ... . Ich muss den Menschen in Ohio danken."

Der andere Trump-Konkurrent ist Ted Cruz, der zurecht darauf verweist, dass John Kasich es rechnerisch gar nicht mehr schaffen kann, bis zum Nominierungsparteitag eine Mehrheit der Delegierten zu gewinnen: "Wir haben heute wieder Delegierte dazugewonnen, und Amerika hat jetzt eine ganz klare Wahl: Denn nur zwei Kampagnen können es noch bis zur Nominierung schaffen - unsere, und Donald Trumps.

John Kasich feierte seinen Triumph in seinem Heimatstaat Ohio. | Bildquelle: AP
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John Kasich feierte seinen Triumph in seinem Heimatstaat Ohio.

Was Cruz dabei unterschlägt, ist, dass es durchaus sein könnte, dass keiner der republikanischen Bewerber bis zum Parteitag die nötige Mehrheit hat. Dann müssten die Delegierten in einer offenen Abstimmung den Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei bestimmen. Darauf hoffen immer noch viele Trump-Gegner, und deshalb bleibt Kasich im Rennen. Es könnten also noch unruhigere Zeiten auf die republikanische Partei in den USA zukommen.

Clinton setzt sich ab

Bei den Demokraten dagegen setzt sich Hillary Clinton immer weiter ab von Bernie Sanders. Sie hat in Florida, North Carolina, Ohio und Illinois und wohl auch Missouri gewonnen. Sie komme der Nominierung immer näher, sagte Clinton, und damit auch dem Sieg bei den eigentlichen Präsidentschaftswahlen im November.

Und Sanders? Er bleibt weiter im Rennen, und er wird Clinton weiter das Leben schwer machen. Er hat genug Geld hat eingesammelt, um weiter Wahlkampf machen zu können. Doch in amerikanischen Medien heißt es, seine Rolle habe sich verändert. Er sei weiter jemand, der Clinton zwingen könne, bestimmte Themen aufzugreifen. Doch dass er ein ernsthafter Konkurrent um die Präsidentschaftskandidatur sein kann, werde immer unwahrscheinlicher.

Mehrere Sieger und ein klarer Verlierer bei US-Vorwahlen
R. Büllmann, ARD Washington
16.03.2016 06:35 Uhr

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