Die neue russische Intercontinental-Rakete Sarmat | Bildquelle: AP

Russische Aufrüstungspolitik Weißes Haus betont Überlegenheit der USA

Stand: 01.03.2018 22:51 Uhr

Russland lässt gegenüber den USA die Muskeln spielen und will kräftig aufrüsten. Die Regierung unter US-Präsident Trump reagiert zwar mit Kritik, von Bedrohung kann aus ihrer Sicht allerdings keine Rede sein.

Die US-Regierung hat die Ankündigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Russlands nukleares Waffenarsenal aufrüsten zu wollen, verurteilt. Moskau verstoße damit klar gegen internationale Rüstungsvereinbarungen, sagte die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Sarah Sanders.

Putin hatte in seiner jährlichen Rede an die Nation neue Waffentypen vorgestellt, die Russland entwickeln will oder die schon einsatzbereit seien, darunter eine schwere Interkontinentalrakete, einen atomwaffenfähigen Überschall-Marschflugkörper und eine atomgetriebene Unterwasserdrohne mit interkontinentaler Reichweite, die sowohl Flugzeugträger als auch Küstenanlagen angreifen könne.

Putin präsentiert neue Atomraketen und weitere Waffensysteme
tagesthemen 22:15 Uhr, 01.03.2018, Golineh Atai, ARD Moskau

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USA wollen Atomwaffenarsenal modernisieren

Einschüchtern lassen sich die USA davon aber nicht. Sanders betonte, die US-Regierung habe mit einem solchen Handeln Russlands gerechnet und sei "vollends vorbereitet". Die Verteidigungskapazitäten seien unübertroffen und würden es auch künftig - vor allem auch im nuklearen Bereich - bleiben. Präsident Trump sei "entschlossen, Frieden durch Stärke zu erhalten", sagte Sanders weiter.

Dafür spreche auch der vereinbarte Etat für die Verteidigung: Dieser beträgt 700 Milliarden Dollar, umgerechnet 570 Milliarden Euro. Mit dem Geld soll auch das US-Atomwaffenarsenal modernisiert werden, etwa durch die Entwicklung neuartiger kleinformatiger Atomwaffen.

Experten zweifeln an neuen russischen Waffen
Markus Sambale, ARD Moskau
02.03.2018 14:09 Uhr

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Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 01. März 2018 um 22:15 Uhr.

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