Hillary Clinton  | Bildquelle: AFP

Wahlkampf der US-Demokraten "Clinton unterstreicht Favoritenrolle"

Stand: 14.10.2015 12:30 Uhr

Hillary Clinton hat mit ihrem TV-Auftritt ihre Favoritenrolle im Wahlkampf der US-Demokraten unterstrichen. Dabei kommt ihr die Erfahrung aus vergangenen Wahlkämpfen zugute, sagt Politikberater van de Laar. Dennoch müsse sie sich auf einen harten Vorwahlkampf einstellen.

Die demokratische Bewerberin für das Amt des Präsidentschaftskandidatin ihrer Partei, Hillary Clinton, stand vor der gestrigen TV-Debatte unter Druck. Nicht nur sind ihre Umfragewerte in den letzten Wochen gesunken, mit Bernie Sanders stand ihr auch ein profiliertes Mitglied des linken Parteiflügels gegenüber. Dennoch konnte Clinton überzeugen, sagt Politikberater Julius van de Laar - der selber im Wahlkampfteam von Barack Obama war - im Interview mit tageschau24.

Dabei könne Clinton vor allem auf ihre Erfahrung aus vergangenen Wahlkämpfen an der Seite des jetzigen US-Präsidenten Barack Obama zurückgreifen. Sie habe viele Kontakte und könne so auch am meisten Spendengelder einwerben, die besonders für den Wahlkampf in den US-Bundesstaaten wichtig ist, in denen besonders früh gewählt wird.

Politikberater Julius van de Laar über die TV-Debatte
tagesschau24 10:00 Uhr, 14.10.2015

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Dennoch müsse sie sich auf einen harten Wahlkampf einstellen. Zum einen werden ihre parteiinternen Kontrahenten nicht einfach zurückstecken, sondern sie weiter angreifen. Zum anderen galt sie bereits 2007 als Favoritin - und verlor schließlich gegen Obama. Auch die Tatsache, dass sie die einzige Frau im Bewerberfeld ist, könnte im konservativen Amerika für Schwierigkeiten sorgen. Clinton hat noch sechs Debatten und einen langen Wahlkampf vor sich, sagt van de Laar - doch derzeit hat sie das "Momentum" auf ihrer Seite.

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