Bewerber der Demokraten, Bernie Sanders, bei einer Wahlkampfrede in Seattle | Bildquelle: AFP

Vorwahlen der Demokraten in den USA Sanders liegt in Alaska und Washington vor Clinton

Stand: 26.03.2016 23:06 Uhr

Die Demokraten wählen in drei US-Bundesstaaten ihre Präsidentschaftsbeweber - in zwei davon liegt Sanders bereits haushoch vor Ex-Außenministerin Clinton. Ihren hohen Gesamtvorsprung kann er dadurch aber nur leicht vermindern.

Bei den Vorwahlen der Demokraten zur Präsidentschaft in den westlichen US-Bundesstaaten Washington und Alaska zeichnen sich haushohe Siege für Bernie Sanders über seine Rivalin Hillary Clinton ab. Nach Auszählung von 14 Prozent der Stimmen führte der Senator aus Vermont in Washington mit 73,8 Prozent vor der Ex-Außenministerin mit 25,9 Prozent.

In Alaska lag Sanders nach Auszählung von 38 Prozent der Stimmen mit 78,7 zu 21,3 Prozent vorn.

Insgesamt 142 Stimmen an diesem Wahltag zu vergeben

In Alaska sind 16 Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag im Sommer zu gewinnen, in Washington 101 und in Hawaii, wo am Samstag ebenfalls gewählt wird, 25. Um Präsidentschaftskandidat der Demokraten zu werden, sind rund 2400 Delegiertenstimmen erforderlich. Favoritin Hillary Clinton hat laut einer Zählung des US-Senders CNN bereits 1711 Delegiertenstimmen gesammelt, ihr Konkurrent, der linksgerichtete Sanders, hingegen erst 952.

Vorsprung Clintons schwer einzuholen

Sanders will sich dennoch nicht geschlagen geben gegen die frühere First Lady und Ex-Außenministerin und forderte kurz vor den neuen Vorwahlen nichts weniger als eine "politische Revolution". Er kann mit den neuesten Abstimmungssiegen nun den Vorsprung lediglich etwas vermindern.

Bei den Republikanern fanden am Samstag keine Vorwahlen statt. Dort führt Donald Trump das Bewerberfeld an.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 27. März 2016 um 09:00 Uhr.

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