Hillary Clinton und Donald Trump | Bildquelle: REUTERS

US-Vorwahlen in Arizona Eindeutig gesiegt - beide

Stand: 23.03.2016 05:07 Uhr

Donald Trump hat die wichtige Vorwahl der Republikaner in Arizona gewonnen. Damit erhält er auf einen Schlag alle 58 Delegiertenstimmen, die in dem US-Staat für den republikanischen Nominierungsparteitag vergeben werden. Bei den Demokraten setzte sich Spitzenreiterin Hillary Clinton gegen ihren Rivalen Sanders durch.

Donald Trump und Hillary Clinton haben im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur weiter Boden gut gemacht. Mit jeweils klaren Siegen im Bundesstaat Arizona setzten sie sich weiter von ihren Kontrahenten ab. Trump lag in Arizona nach Auszählung von etwa der Hälfte der Stimmen mit 25 Prozentpunkten Vorsprung uneinholbar vor seinem schärfsten Widersacher, Senator Ted Cruz aus Texas.

Damit streicht Trump alle 58 Delegierten der Republikaner in dem südwestlichen Bundesstaat ein. Seinem Ziel, die 1237 Delegiertenstimmen einzusammeln, um beim Nominierungsparteitag im Juli in Cleveland bereits im ersten Wahlgang erfolgreich sein zu können, kam Trump damit ein Stück näher.

Bei den Demokraten konnte sich die frühere Außenministerin und First Lady Hillary Clinton weiter von ihrem Widersacher Bernie Sanders absetzen. Clinton hatte nach mehr als zwei Dritteln der ausgezählten Stimmen in Arizona einen klaren Vorsprung von 23 Punkten und wird einen Großteil der Delegierten einheimsen.

Idaho, Utah und Amerikanisch Samoa

Bei den Demokraten wurde noch in Idaho und Utah gewählt, in beiden Staaten wurde Sanders favorisiert. Die Republikaner wählten ebenfalls im Mormonenstaat Utah, wo eine klare Mehrheit für den erzkonservativen Ted Cruz erwartet wurde sowie im Außengebiet Amerikanisch Samoa.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 23. März 2016 um 09:30 Uhr.

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