Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
[Bildunterschrift: Bei dem Angriff Ende Oktober in Kabul waren fünf UN-Mitarbeiter getötet worden.
]
Angesichts der angespannten Lage in Afghanistan bringen die Vereinten Nationen einen Großteil ihrer Mitarbeiter an sichere Orte. Rund 600 Mitarbeiter würden für eine Weile an sicherere Orte gebracht, sagte UN-Sprecher Dan McNorton in der afghanischen Hauptstadt. Die meisten der Beschäftigten sollen außerhalb Afghanistans untergebracht werden. Die Maßnahme solle mehrere Wochen dauern. Nur Mitarbeiter, die unabkömmlich seien, sollten bleiben, hieß es weiter. Der Leiter der UN-Mission, Kai Eide, betonte: "Wir sprechen nicht von einem Abzug."
Die Vereinten Nationen ziehen damit die Konsequenz aus dem Anschlag auf die UN-Mission in Kabul am 28. Oktober. Dabei waren fünf UN-Mitarbeiter getötet worden. Es war der folgenschwerste Angriff auf eine UN-Einrichtung in dem rund 50-jährigen Engagement der Weltorganisation in Afghanistan.
[Bildunterschrift: Sieht die Sicherheitslage dramatisch verschärft: UN-Generalsekretär Ban. ]
Erst vor wenigen Tagen hatte die UNO mitgeteilt, ihre Mitarbeiter in Afghanistan mit zusätzlichem Sicherheitspersonal schützen zu wollen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte, dies sei aufgrund der "dramatisch eskalierenden Bedrohung" nötig. Ban nannte keine Zahlen zur erwünschten Aufstockung. Er sagte lediglich, auch der Einsatz privater Sicherheitsfirmen sei eine Möglichkeit. Afghanistan und Pakistan seien zu den gefährlichsten Orten der Welt für UN-Mitarbeiter geworden, so der Generalsekretär.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW