UNICEF setzt Schwerpunkt auf Bildung Lernen, um zu überleben

Stand: 26.01.2016 14:53 Uhr

Bildung ist eine "lebenserhaltende Maßnahme für Kinder" - deshalb will UNICEF in diesem Jahr 8,2 Millionen Euro in Schulen in Krisengebieten stecken. Insgesamt braucht das Kinderhilfswerk für seine Arbeit in diesem Jahr 2,6 Milliarden Euro.

Von Henning Winter, ARD-Studio Genf

Mehr als 43 Millionen Kinder brauchen nach UN-Angaben dringend humanitäre Hilfe, weil sie unter bewaffneten Konflikten und Naturkatastrophen leiden. Um diese Hilfe leisten zu können, hat das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen einen weltweiten Spendenappell für das Jahr 2016 im Umfang von 2,8 Milliarden Dollar (2,59 Milliarden Euro) gestartet.

UNICEF ruft die Staatengemeinschaft zu Spenden für Kinder auf
tagesschau 14:00 Uhr, 26.01.2016, Henning Winter, ARD Genf

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Mit 1,16 Milliarden Dollar ist der weitaus größte Teil für lebensrettende Hilfe für Kinder in Syrien sowie in Flüchtlingslagern in benachbarten Ländern vorgesehen. Die erbetene Summe sei doppelt so hoch wie jene im UNICEF-Appell vor drei Jahren, erklärte die UN-Organisation. Zur Begründung verwies UNICEF auf die drastische Zunahme der Zahl notleidender Menschen.

Mittlerweile lebe weltweit von neun Kindern jeweils eines in einem Gebiet mit bewaffneten Konflikten. 8,2 Millionen Euro soll in die Schulbildung für Kinder investiert werden, denn - so UNICEF - Bildung sei eine "lebenserhaltende Maßnahme für Kinder".

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