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Orban-Gegner in Budapest

Nationalfeiertag in Ungarn

Demos für und gegen Orban

Anhänger und Gegner der Regierung des rechts-konservativen Ministerpräsidenten Viktor Orban sind in Budapest auf die Straße gegangen. Anlass war der Jahrestag des Beginns des antisowjetischen Aufstands von 1956, der als Nationalfeiertag begangen wird.

Zehntausende Menschen folgten am Nachmittag dem Aufruf der oppositionellen Facebook-Initiative "Eine Million für die Pressefreiheit" (Milla). Unter dem Motto "Du bist unzufrieden? - Du bist dabei!" protestierten sie auf der Pester Seite der Stadt gegen Demokratieabbau. Der Oppositionssender Klubradio sprach von mehr als 100. 000 Teilnehmern. Vor den Demonstrierenden sprach auch der Ex-Regierungschef Gordon Bajnai. Der parteilose Politiker gilt als möglicher Herausforderer Orbans bei der Wahl 2014.

Anhänger und Gegner der Regierung gehen auf die Straßen
tagesschau 20:00 Uhr, 23.10.2012

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Orbans Anhänger demonstrieren gegen EU und IWF

Zur gleichen Zeit mobilisierte die Regierung ihre Anhänger. Zehtausende schlossen sich einem Friedensmarsch durch die Hauptstadt an. Die Teilnehmer wurden mit Bussen aus dem ganzen Land nach Budapest gebracht. Der Umzug stand unter dem Motto "Wir sind keine Schuldsklaven!" Gerichtet war dieser Spruch gegen die Europäische Union und den Internationalen Währungsfond. Auch Orban hielt eine Ansprache.

Kleinere Kundgebungen hielten zudem die rechtsextreme Parlamentspartei Jobbik (Die Besseren) sowie die linksliberale Demokratische Koalition des ehemaligen sozialistischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurscany ab.

Stand: 23.10.2012 18:50 Uhr

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