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Internationale Staats- und Regierungschefs haben sich sehr besorgt über die schwere Finanzmarktkrise geäußert: Sie war auf der UN-Generalversammlung das beherrschende Thema.
[Bildunterschrift: US-Präsident George W. Bush ]
So mühte sich US-Präsident George W. Bush in seiner letzten Rede vor der UN-Vollversammlung, die Sorgen vor einem weiteren Fortgang der Finanzkrise zu dämpfen. "Ich kann ihnen versichern, dass meine Regierung und unser Kongress zusammenarbeiten", sagte er. Er sei zuversichtlich, dass das geplante Rettungspaket für den US-Finanzsektor in dem "erforderlichen dringlichen Zeitrahmen" verabschiedet werde.
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy schlug in seiner UN-Rede einen Krisengipfel vor, der über die Konsequenzen der Finanzkrise beraten solle. Die Staats- und Regierungschefs sollten darüber nachdenken, "welche Lehren wir aus der schwersten Finanzkrise seit den 1930er Jahren ziehen".
Ziel des Treffens solle sein, "einen regulierten Kapitalismus wiederaufzubauen, in dem die Banken ihren eigentlichen Job erfüllen, nämlich Finanzen für die wirtschaftliche Entwicklung bereitzustellen anstatt sich auf Spekulationen einzulassen", sagte Sarkozy.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mahnte neue Werte im Finanzsektor an: "Wir brauchen ein neues Verständnis von Ethik und Verantwortung in der Wirtschaft, mit mehr Mitgefühl und weniger unkritischem Glauben an die 'Magie' des Marktes", sagte Ban. Die Ordnung auf den internationalen Finanzmärkten müsse wiederhergestellt werden.
Die Finanzkrise sei gemeinsam mit den steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen derzeit die größte Herausforderung für die internationale Gemeinschaft: "Die reichen Länder fürchten eine Rezession, während den Ärmsten der Armen das Geld für Essen fehlt."
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