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Ukraine 190214 | Bildquelle: REUTERS

Zusammenstöße in der Ukraine Gewaltverzicht in Kiew

Stand: 21.02.2014 14:53 Uhr

Bei den Verhandlungen zwischen Opposition und ukrainischer Regierung hat es einen Durchbruch gegeben: Auf Gewalt solle vorerst verzichtet werden, teilte das Präsidialamt mit. Morgen reisen die Außenminister Deutschlands, Polens und Frankreichs nach Kiew. Lesen Sie hier die Ereignisse des Tages nochmal im Live-Ticker nach.

Ende des Live-Tickers vom 19. Februar 2014

19.02.2014 22:59 Uhr

Nach der Einigung auf einen vorläufigen Gewaltverzicht hoffen wir auf eine friedliche Nacht in Kiew und dem Rest der Ukraine. Sollte es neue Entwicklungen geben, halten wir Sie natürlich wieder auf dem Laufenden.
Ihnen eine Gute Nacht.

Ihr Widerstand war nicht zu brechen - Regierungsgegner auf den Barrikaden am Unabhängigkeitsplatz

Ihr Widerstand war nicht zu brechen - Regierungsgegner auf den Barrikaden am Unabhängigkeitsplatz

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Kein Rückzug der Polizei

19.02.2014 22:35 Uhr

Trotz des angekündigten Gewaltverzichts halten die Polizisten ihre Stellung - schreibt zumindest SkyProducerin Bragina.

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"Ich kann fast an eine friedliche Nacht glauben"

19.02.2014 22:23 Uhr

Auch die Piratenpartei-Politikerin Weisband, die die Ereignisse in der Ukraine genau beobachtet, ist nun optimistischer.

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Hoffnung für die Menschen auf dem Maidan

19.02.2014 22:15 Uhr

Die Journalistin Tokariuk zitiert den Oppositionspolitiker Jazenjuk: Heute Nacht werde der Maidan nicht gestürmt.

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Vorerst wird auf Gewalt verzichtet

19.02.2014 22:08 Uhr

Durchbruch bei den Verhandlungen in Kiew: Präsident Janukowitsch und die Opposition haben sich auf eine Aussetzung der gewalttätigen Auseinandersetzungen geeinigt. Es würden nun Verhandlungen aufgenommen, um das Blutvergießen zu beenden, hieß es auf der Webseite des Präsidenten.

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SIPRI-Leiter rät zur Einbeziehung Russland

19.02.2014 22:06 Uhr

Nach Ansicht des Leiters des schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI, Brück, ist es entscheidend, dass sich die Armee aus dem ukrainischen Konflikt heraushält. Zugleich werde es für die EU immer schwieriger in dem Konflikt zu vermitteln, sagte er dem ARD-Studio Stockholm. "Eine Möglichkeit wäre, zu versuchen, indirekt über Russland einzuwirken."

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Protest bei Olympischen Winterspielen

19.02.2014 21:43 Uhr

Die ukrainische Skiläuferin Matsotska solidarisiert sich mit den Menschen auf dem Maidan und geht auf Distanz zu Präsident Janukowitsch.

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Kurzes Treffen in Kiew

19.02.2014 21:32 Uhr

Das Gespräch von Präsident Janukowitsch und mehreren Oppositionsführern ist offenbar schon wieder beendet. Nach Angaben von Klitschkos Sprecherin treffen sich die Oppositionellen Klitschko, Jazenjuk und Tjagnibok nun mit Kabinettsmitgliedern, um über eine Lösung der Krise zu sprechen.

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Angriff auf Polizisten in Rivne

19.02.2014 21:21 Uhr

Die Wut von Regierungskritikern entlädt sich in vielen Städten des Landes. In Rivne (Westukraine) umzingeln auf diesem Reuters-Foto wütende Demonstranten zwei Polizisten.

Demonstranten greifen in der westukranischen Stadt Rivne zwei Bereitschaftspolizisten an.

Demonstranten greifen in der westukranischen Stadt Rivne zwei Bereitschaftspolizisten an.

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Neuer Dialog zwischen Regierung und Opposition

19.02.2014 20:59 Uhr

Am Abend hat sich der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch überraschend erneut mit Oppositionsführern getroffen. Auch Vitali Klitschko nehme an dem eilig anberaumten Gespräch teil, schreibt seine Sprecherin.

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NATO-General appelliert an Führung in Kiew

19.02.2014 20:51 Uhr

Ähnlich wie Obama äußerte sich NATO-Oberbefehlshaber Breedlove.

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Obama: Kein Einsatz der Armee

19.02.2014 20:43 Uhr

US-Präsident Obama hat die ukrainische Führung davor gewarnt, das Militär gegen die Oppositionellen einzusetzen. Die Armee sollte sich nicht in eine Situation einmischen, die von Zivilisten gelöst werden kann, sagte er während einer Mexiko-Reise. Er verurteilte die Gewalt auf das Schärfste.

Barack Obama kurz nach der Landung in Mexiko

Barack Obama kurz nach der Landung in Mexiko

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Aus "Demonstranten" werden "Terroristen"

19.02.2014 20:37 Uhr

Der Strom wurde den Menschen auf dem Maidan abgedreht - die Bühne und die Lautsprecher werden mit Generatoren betrieben, wie ARD-Korrespondentin Atai in der tagesschau berichtet. Die ukrainische Regierung verschärft ihre Rhetorik. Statt von "Demonstranten" spricht sie inzwischen von "Terroristen".

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Kanada schließt Botschaft in Kiew

19.02.2014 20:11 Uhr

Die kanadische Botschaft wurde "bis auf weiteres" geschlossen.
Auch das Auswärtige Amt ruft zur Vorsicht auf. Auf der Website heißt es: "Reisenden wird dringend geraten, sich von diesen Demonstrationen, von Menschenansammlungen, Regierungsgebäuden und Orten mit hoher Polizeipräsenz fern zu halten."

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Anteilnahme in Vilnius, Litauen

19.02.2014 20:03 Uhr

Auch vor dem Parlament in Vilnius demonstrieren Menschen für Frieden in der Ukraine. Die litauische Präsidentin Grybauskaite forderte beide Seiten auf, unverzüglich zum Dialog zurückzukehren.

Vor dem Parlament in Vilnius demonstrieren Menschen gegen die Eskalation der Gewalt.

Vor dem Parlament in Vilnius demonstrieren Menschen gegen die Eskalation der Gewalt in der Ukraine.

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Anspannung, aber keine Erstürmung

19.02.2014 19:52 Uhr

Die Regierungsgegner harren weiter hinter Barrikaden und Feuern aus. Dichter schwarzer Rauch steigt auf, vereinzelt fliegen Feuerwerkskörper. Die Situation ist angespannt, die Sicherheitskräfte versuchen aber nicht, den Platz zu erstürmen.

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Demonstration in Warschau

19.02.2014 19:45 Uhr

ARD-Korrespondent Adrian beobachtet die Situation in Polen. Dort solidarisieren sich Demonstranten mit den Aktivisten auf dem Maidan.

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Regierungsgegner bauen Brandsätze

19.02.2014 19:38 Uhr

Der "Bild"-Journalist Ronzheimer twittert dieses Bild vom Maidan. Die Oppositionsanhänger rechnen weiterhin mit einem Einsatz der Sicherheitskräfte.

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Merkel und Putin wollen Eskalation verhindern

19.02.2014 19:30 Uhr

Kanzlerin Merkel hat mit Präsident Putin über die Situation in der Ukraine gesprochen. Sie und das russische Staatsoberhaupt seien sich einig gewesen, dass man alles tun müsse, um eine weitere Eskalation der Gewalt zu vermeiden.
Bisher stützt die russische Regierung die Führung in Kiew.

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Janukowitsch entlässt Armeechef

19.02.2014 19:15 Uhr

Der ukrainische Präsident Janukowitsch hat Armeechef Samana entlassen und durch den bisherigen Marinechef Iliin ersetzt. Eine Begründung liegt bisher nicht vor.

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Innenministerium: Viele Waffen gestohlen

19.02.2014 18:32 Uhr

Laut Behörden und Innenministerium wurden bei den Ausschreitungen in der Ukraine landesweit Hunderte Schusswaffen gestohlen. Das berichtet die englischsprachige "Kyiv Post". Der Geheimdienst SBU spricht zudem von 100.000 Schuss Munition, die von Regierungsgegner entwendet wurden.

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USA wollen mit der EU mögliche Sanktionen abstimmen

19.02.2014 18:16 Uhr

Die USA wollen sich bei der möglichen Verhängung von Sanktionen gegen die Ukraine mit der Europäischen Union abstimmen. Das machte Ben Rhodes, stellvertretender Sicherheitsberater von US-Präsident Obama, deutlich. Die Verantwortlichen der Gewalt in Kiew müssten zur Rechenschaft gezogen und zu besserem Verhalten gedrängt werden. "Dafür haben wir einen Werkzeugkoffer, der auch Sanktionen umfasst", sagte Rhodes.

Obama wollte sich am Abend (Ortzeit) zu den Ereignissen in der Ukraine äußern.

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Armee könnte Eingreifen

19.02.2014 18:08 Uhr

Das ukrainische Militär kann nach eigener Darstellung an dem angekündigten landesweiten "Anti-Terror-Einsatz" des Geheimdiensts SBU teilnehmen. Geregelt sei dies in Artikel 15 des Anti-Terror-Gesetzes, hieß es in einer Mitteilung der Streitkräfte, aus der die dpa zitiert.

Soldaten hätten dann unter anderem das Recht, Schusswaffen einzusetzen und Personen festzunehmen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Bislang gibt es keinen Hinweis darauf, dass das Militär in die Auseinandersetzungen eingreift.

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Wut auch in anderen Landesteilen

19.02.2014 18:01 Uhr

Regierungsgegner sind weiterhin auch in anderen Städten der Ukraine aktiv. Dieses Reuters-Foto zeigt die Verbrennung von Akten in Tarnopol.

Regierungsgegner verbrennen Dokumente der Staatsanwaltschaft in Tarnopol.

Regierungsgegner verbrennen Dokumente der Staatsanwaltschaft in Tarnopol.

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Regierungsgegner bereiten sich auf Erstürmung vor

19.02.2014 17:53 Uhr

Die Aktivisten auf dem Maidan fürchten den Einsatz der Sicherheitskräfte. Als Abwehrmaßnahme haben sie wie bereits gestern eine brennenden Zone zwischen sich und den Einsatzkräften erzeugt. Auf der Bühne werden motivierende Reden gehalten, während das Hämmern der Steineklopfer über den Platz hallt.

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Anti-Terror-Maßnahmen gegen den Maidan?

19.02.2014 17:37 Uhr

ARD-Korrespondentin Atai zur aktuellen Lage auf dem Maidan, an dem sie sich aufhält. Die Opposition fürchtet die Anti-Terrormaßnahmen, die den Sicherheitsbehörden zusätzliche Befugnisse einräumen.

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Steinmeier und Fabius fliegen nach Kiew

19.02.2014 16:51 Uhr

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) reist morgen gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Laurent Fabius nach Kiew. Die beiden wollen den polnischen Außenminister Radoslaw Sikorski begleiten, der bereits auf dem Weg in die ukrainische Hauptstadt ist. Dort wollen sie sich mit Vertretern von Regierung und Opposition treffen.

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Mit Folien und Steinen gegen die Regierung

19.02.2014 16:42 Uhr

Regierungsgegner wehren sich auf dem Maidan mit Steinen gegen vorrückende Sichreheitskräfte.

Regierungsgegner wehren sich auf dem Maidan mit Steinen gegen vorrückende Sicherheitskräfte. Viele tragen Gasmasken gegen Tränengas und Regenjacken als Schutz vor den Wasserwerfern.

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USA annullieren ukrainische Visa

19.02.2014 16:31 Uhr

Angesichts der Gewalt in Kiew gegen die Opposition haben die USA Visa für mehrere ukrainische Beamte annulliert sowie weitere Strafmaßnahmen angekündigt. Das teilte der US-Botschafter in Kiew, Geoffrey Pyatt, mit.

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Ausschreitungen auch im Osten und Westen der Ukraine

19.02.2014 16:26 Uhr

Während in der Hauptstadt die Angst um sich greift, kommen auch aus anderen Landesteilen immer neue Schreckensmeldungen. In Chmelnizki soll bei Protesten eine Frau angeschossen und lebensgefährlich verletzt worden sein. Der antirussisch geprägte Westen der Ukraine rüstet zum Aufstand: Offen ruft Andrej Sadowy, Bürgermeister der Großstadt Lwiw (Lemberg) die Polizei auf, zu den Regierungsgegnern überzulaufen. Und in Luzk fesseln Demonstranten den Gouverneur des Gebiets Wolhynien an ihre Protestbühne.

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Maidan in der Dämmerung

19.02.2014 16:13 Uhr

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US-Regierung verlangt Rückzug der Polizei

19.02.2014 16:07 Uhr

Die US-Regierung fordert die ukrainische Regierung auf, die Bereitschaftspolizei zurückzuziehen und eine Kampfpause auszurufen, um Gespräche mit der Opposition aufzunehmen. Auch Washington erwäge Sanktionen. Mit der EU berate man darüber, welche Einzelpersonen für die Gewalt in der Ukraine
verantwortlich gemacht werden sollten.

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Maidan: Nationalhymne erklingt

19.02.2014 16:04 Uhr

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Livestream funktioniert wieder

19.02.2014 15:48 Uhr

Was passiert gerade auf dem Maidan? Der Livestream von tagesschau.de funktioniert wieder.

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Ukrainischer Geheimdienst startet "Anti-Terror-Aktion"

19.02.2014 15:36 Uhr

Der ukrainische Geheimdienst SBU hat eine "Anti-Terror-Aktion" im ganzen Land gestartet. "Radikale und extremistische Gruppierungen stellen mit
ihren Handlungen eine reale Gefahr für das Leben von Millionen Ukrainern dar", teilte der SBU mit.

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Neuer Räumungsversuch am Abend?

19.02.2014 15:33 Uhr

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Deutschland und Frankreich wollen Sanktionen

19.02.2014 15:08 Uhr

Deutschland und Frankreich treten gemeinsam für Sanktionen gegen die Urheber der Gewalttaten in der Ukraine ein. Nach den Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel teilte Frankreichs Präsident François Hollande mit: "Diejenigen, die sich für diese Taten zu verantworten haben, müssen wissen, dass sie auf jeden Fall sanktioniert werden."

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19.02.2014 15:00 Uhr

+++ Der tagesschau.de-Livestream zum Maidan funktioniert derzeit nicht. Wir bemühen uns um einen Ersatz. +++

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Die aktuelle Lage auf dem Maidan

19.02.2014 14:55 Uhr

Das Hauptquartier der Opposition brennt immer noch, Decken stürzen herab. In der benachbarten Musikhochschule soll ein Krankenlager für verletzte Demonstranten eingerichtet werden, berichtet ARD-Korrespondentin Golineh Atai.

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Janukowitsch warnt Opposition

19.02.2014 14:43 Uhr

Präsident Viktor Janukowitsch droht der Opposition mit einer härteren Gangart. Er warf seinen Kontrahenten vor, die Macht gewaltsam an sich reißen zu wollen. Er werde deshalb hart durchgreifen.

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Neue Gewalt auf Maidan

19.02.2014 14:19 Uhr

Auf dem Maidan setzt die Polizei Wasserwerfer gegen verbarrikadierte Demonstranten ein. Die Regierungsgegner schleudern immer wieder Steine, Feuerwerkskörper und Brandsätze auf die Sicherheitskräfte.

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Pflastersteine als Munition

19.02.2014 13:58 Uhr

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Offenbar auch noch Frauen auf dem Maidan

19.02.2014 13:50 Uhr

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Schröder will nicht vermitteln

19.02.2014 13:45 Uhr

Altkanzler Schröder will nicht in der Ukraine-Krise vermitteln. Eine Einzelperson könne diese Aufgabe nicht übernehmen, sagte er "Spiegel Online". Nur die UN sei in der Lage, die Situation zu entschärfen. Der Fraktionschef der Linkspartei, Gysi, hatte Schröder als Vermittler vorgeschlagen. Die EU hält Schröder nicht für geeignet, zwischen Opposition und Regierung zu vermittlen: "Europa hat den Fehler gemacht, sich auf eine Seite zu schlagen, es ist nun selbst Partei." Sanktionen lehnte er ab.

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Brandanschläge auf Opposition in Ostukraine

19.02.2014 13:35 Uhr

Nicht nur in Kiew wird gekämpft, auch im Osten des Landes eskaliert die Gewalt. Unbekannte haben einen Brandanschlag auf ein Gebäude der Oppositionspartei Udar verübt. Ein Büro der Partei von Ex-Boxweltmeister Klitschko sei völlig ausgebrannt, teilte Udar mit.

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UN-Menschenrechtsbeauftragte fordert Ukraine-Untersuchung

19.02.2014 13:28 Uhr

Die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay fordert eine unabhängige Untersuchung der Vorgänge in der Ukraine. Geprüft werden soll, ob womöglich exzessive Gewalt angewendet wurde. Pillay rief alle Beteiligten im ukrainischen Machtkampf zur maximalen Zurückhaltung auf.

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Polens Außenminister soll vermitteln

19.02.2014 13:21 Uhr

Polens Außenminister Radoslaw Sikorski soll im Auftrag der Europäischen Union im Konflikt in der Ukraine vermitteln. Er werde demnächst nach Kiew reisen, teilte Sikorski perTwitter mit. Offenbar hat ihn die EU-Außenbeautragten Catherine Ashton um diese Vermittlung gebeten.

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IOC untersagt Athleten Trauerflor bei Olympia

19.02.2014 13:07 Uhr

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) untersagt den ukrainischen Athleten in Sotschi das Tragen eines Trauerflors. Ein entsprechender Antrag des ukrainischen NOK-Chefs Sergej Bubka sei mit Hinweis auf geltende Regeln vom IOC abgelehnt worden, teilte das Nationale Olympische Komitee (NOK) der Ukraine mit.

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Grenze zu Polen offenbar blockiert

19.02.2014 12:41 Uhr

Polnische Grenzbeamte melden, dass ukrainische Demonstranten den Grenzübergang zwischen beiden Ländern bei Korczowa blockiert haben.

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Telefonat mit Putin

19.02.2014 12:32 Uhr

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Sanktionen gegen Russland?

19.02.2014 12:28 Uhr

Aus dem EU-Parlament kommen erste Forderungen nach Sanktionen gegen Russland, das die ukrainische Führung unterstützt. "Es gibt zum Beispiel Alternativen zu der geplanten Pipeline Southstream, die Europa weiter von Gazprom abhängig machen soll", sagt die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Rebecca Harms. Auch der CDU-Europapolitiker Elmar Brok bringt Maßnahmen gegen Russland im Energiesektor ins Spiel.

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Polizisten ziehen Ring um Maidan enger

19.02.2014 12:05 Uhr

Die ukrainischen Sicherheitskräfte ziehen den Ring um die Regierungsgegner auf dem Maidan enger, wie ARD-Korrespondentin Golineh Atai berichtet. Die Mehrheit der Ausharrenden zähle zu militanten Regierungsgegnern. Erneut seien Explosionen von Feuerwerkskörpern und Blendgranaten zu hören. Das benachbarte Gewerkschaftshaus, das gestern in Flammen stand, brenne noch immer.

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Die aktuelle Lage auf dem Maidan

19.02.2014 12:05 Uhr

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Janukowitsch ruft Trauertag aus

19.02.2014 11:55 Uhr

Präsident Viktor Janukowitsch erklärt den morgigen Donnerstag zum landesweiten Tag der Trauer für die Opfer der Straßenschlachten in Kiew. Zum Gedenken an die Toten sollen an allen staatlichen Gebäuden die Fahnen auf Halbmast gesenkt werden. Zudem sollen Konzerte und Sportveranstaltungen abgesagt werden.

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Unterstützung für Regierungsgegner

19.02.2014 11:50 Uhr

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Auch in Lemberg Ausschreitungen

19.02.2014 11:44 Uhr

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Putin gibt "Extremisten" Schuld an der Gewalt

19.02.2014 11:39 Uhr

Kremlchef Wladimir Putin macht "Extremisten" in der Ukraine für die tödlichen Straßenschlachten verantwortlich. Der russische Präsident verurteile die Gewalt scharf und betrachte die Vorgänge als versuchten Staatsstreich, sagte Putins Sprecher.

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Steinmeier wirft Janukowitsch Verzögerungstatktik vor

19.02.2014 11:33 Uhr

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) wirft dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch Fehler im Umgang mit der Opposition vor. "Die
Verzögerungstaktik von Präsident Janukowitsch hat die Ukraine teuer bezahlt", erklärte Steinmeier. "Seine Verweigerung ernsthafter Gespräche über eine
friedliche Konfliktlösung und Verfassungsreform ist ein großer Fehler."

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EU-Außenminister treffen sich zu Krisensitzung

19.02.2014 11:25 Uhr

Die EU-Außenminister treffen sich am Donnerstag in Brüssel zu einer Dringlichkeitssitzung. Dort soll über die Lage in der Ukraine beraten werden. Aus den EU-Staaten kommen immer mehr Forderungen nach Sanktionen gegen die ukrainische Führung.

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Polizei beendet Pause

19.02.2014 11:21 Uhr

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Polizisten formieren sich

19.02.2014 11:20 Uhr

Polizisten formieren sich oberhalb des Maidan

Polizisten formieren sich oberhalb des Maidan

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EU-Kommission erwägt Sanktionen

19.02.2014 11:13 Uhr

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso deutet Sanktionen gegen die ukrainische Führung an. Er erwarte von der EU "gezielte Maßnahmen" gegen diejenigen, die verantwortlich für die Gewalt in der Ukraine seien.

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Klitschko will weiteres Treffen mit Janukowitsch

19.02.2014 10:58 Uhr

Oppositionsführer Vitali Klitschko kündigt für heute ein weiteres Treffen der Opposition mit Präsident Viktor Janukowitsch an. Dieser wolle das Gespräch. "Wir sind dazu bereit", sagte Klitschko Bild.de.

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Russland will sich raushalten

19.02.2014 10:49 Uhr

Russlands Präsident Wladimir Putin lässt erklären, dass seine Regierung im Ukraine-Konflikt an ihrer Linie der Nicht-Einmischung festhalten wird.

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Frankreich und Deutschland beraten über Ukraine

19.02.2014 10:32 Uhr

Bei den Regierungsgesprächen zwischen Frankreich und Deutschland heute in Paris soll auch die Entwicklung in der Ukraine auf die Tagesordnung. Dabei werde es auch um Sanktionen gegen einzelne Personen gehen, kündigte Außenminister Laurent Fabius in Paris an.

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Kwasiniecki: Sanktionen nötig

19.02.2014 09:32 Uhr

Der ehemalige polnische Präsident und Ukraine-Vermittler Aleksander Kwasniewski hält EU-Sanktionen gegen die Ukraine für nötig. "In gewissem Sinn ist der Maidan der ukrainische Tiananmen", sagte er im polnischen Rundfunksender RMF in Anspielung auf die Niederschlagung der chinesischen Studentenproteste in Peking 1989.

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Regierung spricht von "versuchtem Staatsstreich"

19.02.2014 09:30 Uhr

Die ukrainische Führung wirft ihren Gegnern einen "versuchten Staatsstreich" vor. "Dies ist kein Ausdruck von Demokratie und einer gesellschaftlichen Einstellung der Menschen", sagte der geschäftsführende Regierungschef Sergej Arbusow. "Dies ist eine Manipulation der Köpfe der Menschen und ein Versuch, gewaltsam die Macht zu ergreifen".

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Regierungsgegner rüsten sich

19.02.2014 09:18 Uhr

Regierungsgegner auf dem Maidan bereiten sich auf neue Zusammenstöße mit Sicherheitskräften vor. "Bringt alles zu den Barrikaden, was brennt. Und alles, was die Barikaden verstärkt", riefen Redner von einer Bühne.

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Barrikadenarbeiten auf dem Maidan

19.02.2014 09:17 Uhr

Regierungsgegner tragen einen Baumstamm über den Maidan vorbei an zahlreichen kleinen Feuern

Regierungsgegner tragen einen Baumstamm über den Maidan vorbei an zahlreichen kleinen Feuern

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Stadt unter Schock

19.02.2014 08:51 Uhr

Szenen auf Kiews Straßen: Nach dem blutigsten Tag seiner jüngeren Geschichte steht Kiew unter Schock. Hastig hetzen die wenigen Menschen, die unbedingt auf die Straße müssen, durch die Innenstadt. Frauen und Kinder sind kaum zu sehen. Geschäfte bleiben nach einem Aufruf der Behörden zu einem Ruhetag ebenso geschlossen wie Schulen und Kindergärten. Auch die Metro als Hauptverkehrsader der Millionenmetropole steht still.

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Gysi: Schröder könnte vermitteln

19.02.2014 08:36 Uhr

Linksfraktionschef Gregor Gysi schlägt seinen früheren politischen Widersacher, Altkanzler Gerhard Schröder (SPD), als Vermittler in der Ukraine-Krise vor. Man brauche jemanden, der einen guten Draht zu Russlands Präsidenten Wladimir Putin hat, sagte Gysi im Deutschlandfunk. "Wie wäre es mit Gerhard
Schröder?"

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Ministerium spricht von 25 Toten

19.02.2014 08:09 Uhr

Bei den jüngsten Zusammenstößen sind nach offiziellen Angaben bislang 25 Menschen getötet worden. Nach Angaben des Innenministeriums sind unter den Opfern auch neun Polizisten. Mehr als 240 Verletzte mussten im Krankenhaus behandelt werden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Unter den
Verletzten waren demnach auch 79 Polizisten und fünf Journalisten.

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Brennende Blockaden

19.02.2014 07:55 Uhr

Hinter einem Regierungsgegner brennen Blockaden auf dem Maidan

Hinter einem Regierungsgegner brennen Blockaden auf dem Maidan

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Janukowitsch verteidigt Einsatz von Gewalt

19.02.2014 06:54 Uhr

Präsident Viktor Janukowitsch verteidigt den Einsatz von Gewalt gegen Regierungsgegner. Die Opposition habe die "Grenzen überschritten", als sie ihre Anhänger auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew "zu den Waffen gerufen" hätten, teilte Janukowitsch mit. Es handle sich um "Kriminelle, die vor Gericht gehören".

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Die Zeichen stehen auf Sturm

19.02.2014 05:56 Uhr

Das Fazit einer langen Nacht in der Ukraine: Während der Unabhängigkeitsplatz noch immer in Flammen steht, blieb ein Krisentreffen ohne Erfolg. Oppositionsführer Klitschko beschuldigt Präsident Janukowitsch, den Maidan endgültig stürmen zu wollen. Hiermit beenden wir fürs erste den Live-Ticker zu den Ereignissen in Kiew.

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