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Berichte über mehrere Tote

WHO bestätigt Ebola-Ausbruch in Uganda

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ausbruch des tödlichen Ebola-Fiebers im Westen Ugandas bestätigt. Die Krankheit sei bei insgesamt 20 Menschen festgestellt worden. 14 von ihnen seien bereits an der hochansteckenden Viruserkrankung gestorben. Demnach trat das tödliche Virus im Distrikt Kibaale auf, rund 200 Kilometer westlich von der Hauptstadt Kampala und unweit der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo.

Kein Impfstoff, kein Heilmittel

Ebola-Virus
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Das Ebola-Virus (Archivfoto vom 11.5.1995)

Experten des ugandischen Gesundheitsministeriums, der WHO und der US-Gesundheitsbehörde CDC seien nach Kibaale gereist, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Behörden riefen die Bevölkerung zur Ruhe auf und setzen eine nationale Sonderkommission ein, um eine Ausbreitung des Virus in andere Regionen zu verhindern.

Die Krankheit wird durch das Ebola-Virus ausgelöst, einem der gefährlichsten Erreger der Welt. Sie führt in 50 bis 80 Prozent der Fälle zum Tod. Trotz intensiver Forschung gibt es weder eine vorbeugende Impfung noch ein Heilmittel.

Im Jahr 2000 starben in Uganda 224 Menschen an der Krankheit, die nach einem Fluss in Kongo benannt ist, an dem sie 1976 erstmals auftrat.

Stand: 29.07.2012 03:50 Uhr

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