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Nach den schlimmsten Regenfällen seit 1929 sind im Norden Pakistans mehr als 430 Menschen ums Leben bekommen. Mindestens 150 Personen werden nach Behördenangaben noch vermisst.
In den vergangenen 36 Stunden fiel nach Angaben der Wetterdienste im Nordwesten des Landes eine "beispiellose" Niederschlagsmenge von mehr als 300 Millimetern pro Quadratmeter. Für die kommenden Tage sagten die Meteorologen allerdings weniger starke Regenfälle voraus. Die Rettungskräfte hätten angesichts zahlreicher zerstörter Straßen und Brücken aber weiter große Probleme, zu den Betroffenen vorzudringen, sagte ein Behördensprecher.
Nach Einschätzung der Vereinten Nationen sind insgesamt eine Million Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Hunderte Häuser und Tausende Hektar Ackerland wurden zerstört, ganze Landstriche sind von der Außenwelt abgeschnitten. Straßen auf einer Länge von mindestens 200 Kilometern wurden weggespült. Auch der Karakoram Highway, der Pakistan mit China verbindet, musste den Angaben der Behörden zufolge geschlossen werden.
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