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[Bildunterschrift: Sie sollen es richten: Oppositionschef Basindawa und Vize-Präsident Hadi ]
Die neue jemenitische Übergangsregierung unter Führung von Oppositionschef Mohammed Basindawa hat offiziell seine Arbeit aufgenommen. Das 34-köpfige Kabinett der nationalen Einheit wurde im Präsidentenpalast der Hauptstadt Sanaa vereidigt und von Vizepräsident Abd Rabbo Mansu Hadi mit den Amtsgeschäften beauftragt.
Die Regierung, die zu gleichen Teilen aus Mitgliedern der Opposition und des bislang regierenden Allgemeinen Volkskongresses besteht, soll für die Übergangsphase bis zum Rücktritt des langjährigen Präsidenten Ali Abdullah Saleh im Amt sein. Dieser hatte im November einem Vorschlag der Golfstaaten zugestimmt, der seinen Rücktritt im Februar vorsieht und ihm dafür Straffreiheit zusichert. Basindawa wurde anschließend mit der Bildung einer Übergangsregierung beauftragt. Am 21. Februar soll im Jemen ein neuer Präsident gewählt werden. Einziger Kandidat ist bislang Vizepräsident Hadi.
Im Jemen protestiert die Opposition seit Januar gegen Saleh, der das arabische Land seit 33 Jahren regiert. Seit dem Beginn der Proteste wurden hunderte Menschen getötet.
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