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Schlechtes Wetter bei Ausflug in Ägypten

Deutsche Familie stirbt bei U-Boot-Unfall

Eine dreiköpfige Familie aus Deutschland ist im Roten Meer ertrunken, als ein Touristen-U-Boot mit Glasboden gegen ein Korallenriff vor dem ägyptischen Badeort Hurghada stieß. Das U-Boot sei nach ersten Ermittlungen wegen des hohen Wellengangs stark hin und her geschaukelt, berichten ägyptische Medien. Der Glasboden sei dann mit Wucht gegen das Riff geprallt und zersplittert.

Hurghada
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Das ägyptische Hurghada ist ein beliebter Badeort.

Bei den Todesopfern soll es sich um einen 53 Jahre alten Mann, seine 45 Jahre alte Ehefrau und ihren neunjährigen Sohn handeln. 13 weitere Touristen und sechs ägyptische Besatzungsmitglieder konnten sich den Angaben zufolge in Sicherheit bringen, bevor das U-Boot endgültig kenterte. Mindestens drei Touristen seien aber schwer verletzt worden.

Seit Tagen hohe Wellen und Sturm

Das Boot war in Hurghada gestartet und sollte die Urlauber in das Gebiet rund um die Insel Magawisch bringen. "Wir haben hier seit Tagen hohe Wellen und Sandsturm - vielleicht hätte das U-Boot bei diesem Wetter nicht in See stechen sollen", sagte der Betreiber einer Tauchschule in Hurghada.

Vor der ägyptischen Küste des Roten Meeres können Touristen Touren mit Glasbooten und Glasboden-U-Booten buchen, in denen man fast wie ein Taucher die bunte Unterwasserwelt bestaunen kann.

Glasbodenboot kentert im Roten Meer
C. Wegerhoff, ARD Kairo
10.02.2012 12:01 Uhr

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Stand: 02.12.2012 17:05 Uhr

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