Der Sprecher der argentinischen Marine, Enrique Balbi, verkündet das Ende der Suche nach Überlebenden. | Bildquelle: dpa

Argentinien gibt Suche auf Keine Hoffnung mehr für U-Boot-Besatzung

Stand: 01.12.2017 00:10 Uhr

Vor mehr als zwei Wochen war der Kontakt zum U-Boot "ARA San Juan" abgerissen. Nun gab die argentinische Marine die Hoffnung auf, die Besatzung noch retten zu können. Es gehe jetzt nur noch um das Auffinden des Schiffes und nicht mehr um die Crew.

Argentinien hat den Rettungseinsatz für das im Südatlantik verschollene U-Boot "ARA San Juan" als beendet erklärt. Die Suche nach dem Boot gehe zwar weiter, es gebe aber keine Hoffnung mehr, dass die Besatzung noch lebe, sagte Marinesprecher Enrique Balbi.

Das argentinische U-Boot "ARA San Juan" | Bildquelle: REUTERS
galerie

Das U-Boot "ARA San Juan" auf einem Archivbild aus dem Jahr 2014

Bisher kein Wrack gefunden

Es gehe jetzt nur noch um das Auffinden des Schiffes und nicht mehr um die Rettung der Crew. In dem durchsuchten Gebiet sei bisher zwar kein Wrack gefunden worden. Die internationalen Rettungsbemühungen hätten aber schon doppelt so lange gedauert wie die geschätzte Überlebensdauer in einem U-Boot, das nicht auftauchen könne.

Der Kontakt zur "ARA San Juan" und ihren 44 Besatzungsmitgliedern war kurz nach dem letzten Funkkontakt am 15. November abgebrochen. In seiner letzten Funkverbindung hatte das im Südatlantik verschollene argentinische U-Boot einen Kurzschluss und ein Feuer gemeldet. Verursacht wurde der Zwischenfall offenbar durch Wasser, das durch den Schnorchel ins U-Boot eingedrungen war.

Keine Hoffnung mehr für Besatzung des verschollenen U-Boots
Ivo Marusczyk, ARD Buenos Aires
30.11.2017 23:43 Uhr

Download der Audiodatei

Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Audiodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Über dieses Thema berichtete das Nachtmagazin am 30. November 2017 um 00:15 Uhr.

Darstellung: