Deutsch-tunesisches Zentrum für Jobs, Migration und Reintegration

Merkel und Müller in Tunesien Beratungszentrum für Rückkehrer eröffnet

Stand: 03.03.2017 11:32 Uhr

Das Ziel der Bundesregierung: Weniger Flüchtlinge sollen nach Europa kommen. Auch dafür hat Entwicklungsminister Müller in Tunis ein Zentrum für Rückkehrer eröffnet. Kanzlerin Merkel spricht mit der tunesischen Führung über Migrations- und Sicherheitsfragen.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat bei einem Besuch in Tunesien ein Beratungszentrum für abgelehnte Asylbewerber und andere Rückkehrer eröffnet. Das erste von Deutschland geförderte Migrationsberatungszentrum in Nordafrika soll Rückkehrer bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen unterstützen und Unternehmensgründungen fördern, so Müller.

Menschen ohne Bleibeperspektive in Deutschland bekämen so eine Chance in ihrer Heimat. "Mit beruflicher und sozialer Reintegration muss keiner als Verlierer zurückkehren", erklärte der Minister. Das "Zentrum für Jobs, Migration und Reintegration", das gemeinsam mit der tunesischen Arbeitsagentur betrieben wird, soll sicherstellen, "dass tunesische Rückkehrer aus Deutschland zielgerichtet betreut werden", sagte Müller. Das Ziel ist, noch in diesem Jahr 2000 Tunesier zu beraten.

Neben Rückkehrern auf Jobsuche richtet sich das Beratungszentrum in der Hauptstadt Tunis den Angaben zufolge aber auch an "potenzielle Migranten" in Tunesien und tunesische Migranten in Europa: Um Menschen von der gefährlichen Reise über das Mittelmeer abzuhalten, soll es über die "Gefahren der irregulären Migration" informieren und über Möglichkeiten der regulären Arbeitsmigration aufklären.

Bundeskanzlerin Merkel zu Besuch in Tunesien
tagesschau 9:00 Uhr, 03.03.2017, Stefan Schaaf, ARD Madrid, zzt. Tunis

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Zahl der Flüchtlinge soll verringert werden

Neben Müller ist auch Bundeskanzlerin Angela Merkel heute in Tunesien. Auf der zweiten Station ihrer Nordafrika-Reise, die sie am Donnerstag bereits nach Ägypten führte, will Merkel in Tunis mit Regierungschef Youssef Chahed und Staatschef Béji Caid Essebsi über Migrations- und Sicherheitsfragen sprechen. Merkel will die nordafrikanischen Staaten als Partner in der Migrationspolitik gewinnen, um die Zahl der in Europa ankommenden Flüchtlinge zu verringern.

Die Bundesregierung will zudem die Rückführung abgelehnter tunesischer Asylbewerber beschleunigen. Dies könne freiwillig durch finanzielle Anreize oder aber durch Abschiebungen geschehen, hatte Merkel bei einem Treffen mit Chahed in Berlin vor zweieinhalb Wochen gesagt. In der Vergangenheit waren Abschiebungen von Tunesiern aus Deutschland teilweise daran gescheitert, dass für sie keine Papiere aus dem Heimatland vorlagen. Auch die geplante Abschiebung des Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri scheiterte an fehlenden Papieren.

Zahl der Asyl-Erstanträge sinkt
tagesschau 10:35 Uhr, 03.03.2017, Thomas Schoor, BR

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 03. März 2017 um 09:00 Uhr.

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