Merkel auf Pressekonferenz mit Davutoglu | Bildquelle: REUTERS

Nach Treffen von Merkel mit Davutoglu NATO-Einsatz im Kampf gegen Flüchtlings-Schlepper?

Stand: 08.02.2016 14:16 Uhr

Wie kann man die Flüchtlingssituation in den Griff bekommen? Darüber haben Bundeskanzlerin Merkel und der türkische Ministerpräsident Davutoglu beraten. Sie wollen die Seeüberwachung stärken - vielleicht auch mit Hilfe der NATO.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sind sich einig: In der Flüchtlingskrise muss das Seegebiet zwischen der Türkei und Griechenland im Kampf gegen Schlepper besser überwacht werden. Dabei helfen könnte auch die NATO. Genauere Details könnten und sollten die NATO-Verteidigungsminister in den kommenden Tagen bei ihrem Treffen klären.

Merkel trifft türkische Regierungsvertreter zur Flüchtlingskrise
tagesschau 14:00 Uhr, 08.02.2016, Ilanit Spinner, ARD Istanbul

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Auch die Zusammenarbeit zwischen türkischer Küstenwache mit den griechischen Kollegen und der EU-Grenzschutzagentur Frontex soll verbessert werden. Nach Angaben der Bundeskanzlerin ist auch eine engere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Türkei beim Kampf gegen illegale Schlepperbanden vorgesehen.

Davutoglu kündigte an, dass die Türkei die 30.000 Flüchtlinge, die derzeit an der syrisch-türkischen Grenze sind, aufnehmen werde, falls das nötig würde. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen in Syrien wachse der Druck auf die Türkei und Europa in der Flüchtlingsfrage.

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