Menschen in Indonesien trauern um ihre Angehörigen | Bildquelle: dpa

Tsunami von 2004 Gedenken - auch zwölf Jahre danach

Stand: 26.12.2016 15:35 Uhr

Rund um den Indischen Ozean wird der Opfer der Tsunami-Katastrophe von vor zwölf Jahren gedacht. 2004 hatte ein starkes Erdbeben riesige Flutwellen ausgelöst, mehr als 220.000 Menschen kamen ums Leben. Und noch immer sind nicht alle Opfer identifiziert.

Tausende Menschen haben in Indonesien, Thailand und weiteren Staaten der Opfer der Tsunami-Katastrophe vor zwölf Jahren gedacht. Am 26. Dezember 2004 hatte ein Seebeben der Stärke 9,1 Riesenflutwellen ausgelöst, die an den Küsten des Indischen Ozeans mehr als 220.000 Menschen in 14 Ländern in den Tod rissen. Allein in Indonesien wurden 170.000 Menschen getötet. Stark betroffen waren auch Indien und Sri Lanka.

Gedenken an Opfer der Tsunami-Katastrophe in Thailand
tagesschau 20:00 Uhr, 26.12.2016

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

In der indonesischen Provinz Banda Aceh, die dem Zentrum des Seebebens am nächsten lag, streuten die Menschen Blumen auf die vielen Massengräber. Überlebende versammelten sich anschließend zum Gebet in einer der wenigen Moscheen an der Küste, die von dem Tsunami nicht zerstört wurden. Zugleich würdigten viele den damaligen Einsatz einheimischer und ausländischer Helfer.

In Sri Lanka organisierte die Regierung auf der gesamten Insel zahlreiche Trauerfeiern - ebenso wie die buddhistischen, hinduistischen und christlichen Kirchen des Landes.

400 nicht identifizierte Opfer

Auch in Thailand wurde der Toten und Verletzten in religiösen Zeremonien gedacht. In den sechs damals vom Tsunami schwer verwüsteten südlichen Provinzen waren nach offiziellen Angaben mindestens 5400 Menschen ums Leben gekommen. Fast die Hälfte davon waren ausländische Urlauber, darunter mehr als 500 Deutsche.

Thailand hat seit dem Tsunami mehr als 100 Warntürme entlang seiner Küsten aufgestellt, in den gefährdeten Provinzen finden regelmäßig Katastrophenschutzübungen statt.

Auch mehr als ein Jahrzehnt nach dem Tsunami sind in dem Land 400 Opfer immer noch nicht identifiziert. Seit der Katastrophe hätten die Behörden zwischen 4000 und 5000 Verwandte kontaktiert, sagte ein Behördenvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. "Es gibt etwa 400 Leichen, die wir nicht identifizieren können."

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 26. Dezember 2016 um 11:30 Uhr.

Darstellung: