Trump | Bildquelle: AP

Trump in Saudi-Arabien "Werft die Terroristen raus"

Stand: 22.05.2017 00:14 Uhr

"Wartet nicht auf uns, werft die Terroristen raus": Bei seiner Rede in Riad hat US-Präsident Trump die islamischen Staaten zu mehr Engagement im Anti-Terror-Kampf aufgerufen. Auch die USA wollen weiter helfen - mit "wunderschönen Waffen".

Von Anna Osius, ARD-Studio Kairo

Sie sollte der Höhepunkt seiner Saudi-Arabien-Reise sein - und ließ erstmal auf sich warten: Donald Trumps Grundsatzrede an die islamische Welt bei einem Gipfeltreffen in Riad. Mehr als 50 muslimische Staats- und Regierungschefs waren zusammengekommen, um mit Trump zu sprechen. Hauptthema war neben den Wirtschaftsbeziehungen der internationale Terrorismus.

Nach mehr als einer Stunde Verspätung trat Trump endlich ans Mikrofon und erklärte: Er überbringe eine Botschaft der Freundschaft, Hoffnung und der Liebe.

"Gemeinsamer Kampf"

In seiner Rede rief der US-Präsident die arabische Welt zu einem gemeinsamen Kampf gegen den islamistischen Extremismus auf. Dies sei kein Kampf zwischen verschiedenen Religionen, sagte Trump. Es handele sich vielmehr um einen Kampf zwischen barbarischen Verbrechern, die Menschenleben auslöschen wollten - und anständigen Leuten aller Religionen, die es schützen wollten, so Trump. Es sei ein Kampf zwischen Gut und Böse.

Trumps Rede vor muslimischen Staatsoberhäuptern
tagesthemen 22:45 Uhr, 21.05.2017, Jan Philipp Burgard, ARD Washington

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Trump rief die islamischen Staaten zu einem stärkeren Kampf gegen den Terror auf. Das gemeinsame Ziel sei eine "Koalition von Nationen", die das Vorhaben teilten, den Terrorismus auszumerzen, so der US-Präsident. "Und es heißt, zusammenzustehen gegen die Ermordung von unschuldigen Muslimen, die Unterdrückung von Frauen, die Judenverfolgung und das Abschlachten von Christen."

Trumps Worte waren gezielt gewählt - befand er sich doch Beobachtern zufolge in einem Dilemma: Einerseits wollte der umstrittene US-Präsident auf die arabische Welt zugehen - und anti-islamische Äußerungen aus Wahlkampfzeiten relativieren. Andererseits aber weiß Trump genau, wie er daheim beobachtet wird und wollte nicht von seinem ursprünglich eingeschlagenen Kurs abweichen. Daher betonte Trump immer wieder, dass Amerikas vorherrschendes Interesse Amerika selbst sei - Sicherheit und Jobs. Getreu seinem Wahlkampfslogan: "America first".

Mehr Engagement gefordert

Und so bot Trump in seiner Rede den islamischen Staaten zwar eine Partnerschaft an, forderte aber zugleich von ihnen mehr Engagement im Kampf gegen den Terror. Um den Feind zu zerschlagen, so Trump, dürften die Staaten des Nahen Ostens nicht auf die USA warten.

"Der Weg zum Frieden beginnt hier, auf diesem uralten Boden, diesem heiligen Land. Die Staaten des Nahen Ostens können nicht darauf warten, dass die Macht Amerikas diesen Feind für sie zermalmt."

USA setzt auf mehr Härte im Kampf gegen den IS
tagesschau 13:15 Uhr, 21.05.2017, Volkmar Kabisch, NDR

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Das Übel könne nur überwunden werden, wenn jeder in diesem Raum seinen fairen Teil dazu beitrage und seinen Teil der Last trage, so Trump und wiederholte energisch: "Werft die Terroristen raus. Werft sie raus aus euren Orten der Anbetung, euren Gemeinschaften, eurem Heiligen Land. Werft sie raus."

Soll heißen: Die USA fordern von den arabischen Staaten, von der islamischen Welt, selbst bei sich aufzuräumen in Sachen Terroristen. Und für den Erfolg hat Trump ein einfaches Rezept: Möglichst viele "wunderschöne" Waffen kaufen - made in America.

Trumps Grundsatzrede an die islamische Welt
A. Osius, ARD Kairo
21.05.2017 19:07 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 21. Mai 2017 um 20:00 Uhr.

Korrespondentin

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