Mohammed bin Zayed al-Nahayan, Donald Trump | Bildquelle: AFP

Trump in Saudi-Arabien "Ein Kampf zwischen Gut und Böse"

Stand: 21.05.2017 14:26 Uhr

In einer mit Spannung erwarteten Rede hat US-Präsident Trump die islamischen Staaten zu einem stärkeren Kampf gegen den islamistischen Terrorismus aufgerufen. Bei einem Gipfeltreffen in Saudi-Arabien sagt er, es sei ein Kampf zwischen Gut und Böse.

US-Präsident Donald Trump hat beim Treffen mit mehreren arabischen Staatschefs mehr Engagement gegen den islamistischen Terrorismus gefordert. "Unser Ziel ist eine Koalition von Nationen, die das Ziel teilen, den Extremismus auszumerzen", sagte er beim Gipfeltreffen in Saudi-Arabien in einer mit Spannung erwarteten Rede.

Trump bot den islamischen Staaten eine Partnerschaft an, forderte aber zugleich von ihnen mehr Engagement. Die Staaten des Nahen Ostens könnten nicht auf die USA warten, "um den Feind zu zerschlagen". Trump sagte: "Dies ist kein Kampf zwischen verschiedenen Religionen." Vielmehr handele es sich um einen "Kampf zwischen Gut und Böse". Auf der einen Seite stünden "barbarische Verbrecher, die menschliches Leben auslöschen wollen", auf der anderen die "anständigen Menschen aller Religionen, die es schützen wollen".

Trump setzt Besuch in Saudi-Arabien fort
tagesschau 13:15 Uhr, 21.05.2017, Philipp Jahn, WDR

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Krise durch den islamischen Extremismus

Trump sagte: "Das bedeutet, sich ehrlich der Krise durch den islamischen Extremismus zu stellen und den islamischen Terrorgruppen, die davon inspiriert werden." Alle müssten zusammenstehen "gegen die Ermordung von unschuldigen Muslimen, die Unterdrückung von Frauen, die Judenverfolgung und das Abschlachten von Christen".

Der Terrorismus habe sich über die ganze Welt verbreitet, sagte Trump. "Aber der Weg zum Frieden beginnt hier, auf diesem uralten Boden, diesem heiligen Land. Die Staaten des Nahen Ostens können nicht darauf warten, dass die Macht Amerikas diesen Feind für sie zermalmt." Das Übel könne nur überwunden werden, wenn die "Kräfte des Guten vereinigt und stark sind - und wenn jeder in diesem Raum seien fairen Teil dazu beiträgt und seinen Teil der Last trägt".

Einladung nach Ägypten

Zuvor hatte Trump mit Katars Emir Scheich Tamim Bin Hamad Al-Thani über den Kauf von - wie Trump sagte - "wunderschöner Militärausrüstung" gesprochen. Niemand stelle militärische Ausstattung her wie die USA. Trump lobte auch den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sissi für die "fantastische Arbeit unter schwierigen Umständen" und nahm die Einladung für einen Besuch in Ägypten an. Dieser solle in Kürze erfolgen.

Bei seinem Treffen mit Bahrains König Hamad bin Issa al-Khalifa erklärte er, die USA und der Golfstaat hätten viel gemeinsam. Trotz früherer Schwierigkeiten "wird es mit dieser Regierung keine Spannungen geben". Trump hatte sich bereits gestern mit seinem Gastgeber, Saudi-Arabiens König Salman bin Abdelasis Al-Saud, getroffen.

Abkommen zum Kampf gegen Terror-Finanzierung

Darüber hinaus vereinbarten die USA und mehrere Golfstaaten in Saudi-Arabien ein Abkommen zum Kampf gegen die Finanzierung von Terrorgruppen. In einer Übereinkunft hätten sich die Staaten so dezidiert wie noch nie dazu bekannt, keine Geldflüsse an Terroristen zuzulassen, sagte Trump-Beraterin Dina Powell. Dem Golfkooperationsrat gehören die Staaten Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an.

Die neuntägige Reise ist Trumps erste im Ausland seit seinem Wahlsieg. Sie führt ihn auch nach Israel, Rom, Brüssel und Sizilien. Gestern wohnte er der Unterzeichnung umfangreicher Wirtschafts- und Rüstungsabkommen bei. Tillerson sprach von einem Gesamtvolumen von 350 Milliarden Dollar. Der saudi-arabische Außenminister Adel al-Dschubeir sagte, Trumps Besuch markiere den Beginn einer Wende in den Beziehungen zwischen den USA und der arabischen Welt.

USA setzt auf mehr Härte im Kampf gegen den IS
tagesschau 13:15 Uhr, 21.05.2017, Volkmar Kabisch, NDR

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 21. Mai 2017 um 15:00 Uhr.

Darstellung: