Demonstranten in New York | Bildquelle: AFP

Auch Justizminister gegen Trump Neue Proteste gegen Einreiseverbot

Stand: 29.01.2017 22:46 Uhr

In mehreren Städten in den USA sind wieder Demonstranten gegen das Einreiseverbot für Bürger aus mehreren muslimischen Ländern auf die Straße gegangen. Zudem stellten sich die 16 Justizminister gegen das Dekret von US-Präsident Trump.

Erneut sind in den USA Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen das Einreiseverbot für Bürger aus mehreren überwiegend muslimischen Ländern zu protestieren.

In New York versammelte sich eine große Menschenmenge im Battery Park in Sichtweite von Ellis Island. Dort hatten einst zwölf Millionen Immigranten erstmals ihren Fuß auf amerikanischen Boden gesetzt.

Widerstand gegen das Einreiseverbot in den USA
tagesthemen 22:45 Uhr, 29.01.2017, Jan Philipp Bugard, ARD Washington

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"Wir werden diesen Kampf gewinnen", sagte der demokratische Senator Charles Schumer den Demonstranten. Viele von ihnen trugen Transparente mit Aufschriften wie "Amerika wurde von Immigranten erbaut".

Auch in Washington und Boston kamen zahlreiche Menschen zum Protest zusammen. Am Tag zuvor hatten sich spontan Tausende Menschen an mehrern Flughäfen versammelt. Unter ihnen waren auch Anwälte, die den Einreisenden helfen wollten, die dort festgesetzt worden waren.

Justizminister prüfen rechtliche Schritte gegen Trump

Justizminister der Demokratischen Partei aus 15 US-Bundesstaaten und dem District of Columbia verurteilten das Einreiseverbot für Muslime aus bestimmten Staaten. In einer gemeinsamen Erklärung kündigten sie an, sie würden dafür kämpfen, dass die Trump-Regierung die Verfassung respektiere. Sie prüften auch rechtlicher Schritte gegen die Erlasse des Präsidenten.

Die Unterzeichner der Erklärung repräsentieren die Bundesstaaten Kalifornien, New York, Pennsylvania, Washington, Massachusetts, Hawaii, Virginia, Vermont, Oregon, Connecticut, New Mexico, Iowa, Maine, Maryland, Illinois und den Bezirk der Hauptstadt Washington. "Religionsfreiheit war und wird immer ein Grundprinzip unseres Landes sein und kein Präsident kann diese Tatsache ändern", erklärten die Minister.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 29. Januar 2017 um 22:45 Uhr.

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