Hunderte Menschen demonstrieren in New York gegen Donald Trump  | Bildquelle: AFP

US-Vorwahlen Proteste gegen Trump in Arizona und New York

Stand: 20.03.2016 00:38 Uhr

Der umstrittene Präsidentschaftsbewerber Trump hat in den USA erneut für Proteste gesorgt. Im Bundesstaat Arizona und in New York gingen Hunderte Menschen auf die Straße. Trump bezichtigte seine Rivalin Clinton, die Demonstranten zu schicken.

Wo Donald Trump auftritt, sind seine Gegner nicht fern. Vor einem Auftritt des umstrittenen US-Präsidentschaftskandidaten in einem Vorort von Phoenix im US-Bundesstaat Arizona blockierten Dutzende Demonstranten zeitweise die Autobahnzufahrt zu dem Veranstaltungsort. Die Blockade wurde schließlich geräumt. Drei der Demonstranten wurden festgenommen und zwei Wagen abgeschleppt.

Während seiner Rede in Phoenix unterstrich Trump seine Absicht, das Militär wieder aufzustocken und eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Zudem sagte er, er werde das Gesetz schützen, demzufolge Waffen getragen werden dürfen. Das ist gerade in Arizona, wo Waffen befürwortet werden, ein besonders wichtiges Thema. Trump wurde bei seinen Auftritten am Samstag vom umstrittenen Sheriff Joe Arpaio unterstützt.

Aktivisten stören eine Wahlkampfveranstaltung in Arizona | Bildquelle: AFP
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In Tuscon protestierten Trump-Gegener auf einer Wahlkampfveranstaltung des Präsidentschaftsbewerbers.

Donald Trump spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung in Arizona | Bildquelle: AFP
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Er gibt sich unbeeindruckt - Donald Trump in Arizona.

Demonstranten wurden hinausgeworfen

Die Demonstranten, die die Zufahrt blockiert hätten, seien "ins Gefängnis geworfen worden", sagte der Sheriff auf Trumps dritten und letzten Veranstaltung des Tages in Tuscon. Er sei beeindruckt vom bestimmten Wahlkampfauftreten des Republikaners und sich sicher, dass dieser seine Wahlversprechen halten werde, so Arpaio.

Besucher einer Trump-Wahlkampfveranstaltung schlägt einem Trump-Gegner ins Gesicht | Bildquelle: AP
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Bei der Wahlkampfveranstaltung in Tucson schlug ein Besucher einem der protestierenden Trump-Gegner ins Gesicht.

Bei einem weiteren Wahlkampfauftritt in Tucson warf Trump seiner demokratischen Mitbewerberin ums Weiße Haus, Hillary Clinton, vor, die Demonstranten zu seinen Veranstaltungen zu schicken. Die Störung durch eine Reihe von Protestierenden nahm er zunächst nicht ernst, ließ sie dann aber herauswerfen. Während der Veranstaltung kam es erneut zu einem gewaltsamen Zwischenfall. Videoaufnahmen des Fernsehsenders NBS zeigen, wie ein Besucher der Veranstaltung einen Trump-Gegner schlägt und anrempelt, während dieser von Sicherheitsleuten aus dem Saal gebracht wird. Der Mann hatte ein Plakat mit Trumps Gesicht und der Aufschrift "Schlecht für Amerika" hochgehalten.

In Arizona finden am Dienstag die nächsten wichtigen Vorwahlen statt. Trump liegt bei den Republikanern derzeit in Führung, gefolgt von Ted Cruz und John Kasich.

Demonstranten versammeln sich vor dem Trump-Tower in New York | Bildquelle: AP
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In New York versammelten sich hunderte Demonstranten vor dem Trump-Tower in New York

"Trump, geh weg, Rassist, Sexist, Schwulen-Gegner"

Auch in New York versammelten sich am Central Park Hunderte Trump-Gegner. Unter großer Polizeipräsenz marschierten sie zum Trump Tower auf der Fifth Avenue, wo der Immobilienunternehmer lebt, und sangen dabei "Donald Trump, geh weg, Rassist, Sexist, Schwulen-Gegner". Auf einem Schild stand: "Tausche einen Donald Trump gegen 25.000 Flüchtlinge."

Über dieses Thema berichtete Inforadio am 20. März 2016 um 06:04 Uhr

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