Angela Merkel und Donald Trump im Weißen Haus | Bildquelle: AFP

Merkel bei Trump "Ein sehr guter, offener Austausch"

Stand: 17.03.2017 20:32 Uhr

Bundeskanzlerin Merkel hat ihr erstes Gespräch mit US-Präsident Trump als offenen Austausch gelobt. In einer Pressekonferenz hoben beide gemeinsame Interessen und Werte hervor. Merkel machte aber auch Differenzen deutlich.

Nach ihrem ersten gemeinsamen Gespräch im Weißen Haus haben US-Präsident Donald Trump und Kanzlerin Angela Merkel die gemeinsamen Interessen und Werte beider Länder hervorgehoben. Es sei ein sehr guter, offener Austausch gewesen, erklärte Merkel bei einer Pressekonferenz. "Ich freue mich, dass ich freundschaftlich und sehr warmherzig hier empfangen wurde". Es habe sich gezeigt, dass es besser sei, miteinander, statt übereinander zu reden. Allerdings zeigten sich Beobachter und Journalisten irritiert, dass Trump beim Fototermin im Oval Office Merkel nicht, wie sonst üblich, die Hand schüttelte.

Erste gemeinsame Pressekonferenz von Merkel und Trump
17.03.2017

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Trump erklärte, er habe der Kanzlerin seine starke Unterstützung für die NATO versichert. Der US-Präsident zeigte sich erfreut über Merkels Zusage, dass die Bundesrepublik die Verteidigungsausgaben bis 2024 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöht. Auch dankte er für das Engagement Deutschlands in Afghanistan. Trump würdigte zudem die Führungsrolle Merkels in der Ukraine-Krise, die sie gemeinsam mit dem französischen Präsidenten François Hollande ausübe.

Merkel zeigte sich erfreut, dass sich Trump zum Friedensprozess für die Ukraine bekannte. Es gehe darum, die Souveränität der Ukraine zu sichern, aber auch das Verhältnis zu Russland zu verbessern. Sie sagte eine Fortsetzung des Engagements der Bundeswehr in Afghanistan und im Kampf gegen die Terrororganisation "Islamischer Staat" zu. "Wir werden hier Hand in Hand zusammenarbeiten." Merkel wies aber auch darauf hin, dass Sicherheits- und Verteidigungspolitik viele Facetten habe, darunter falle auch die Entwicklungspolitik.

Ina Ruck, ARD Washington, zum Treffen von Merkel und Trump
tagesschau 20:00 Uhr, 17.03.2017

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Trump: "Ich bin kein Isolationist"

Trump erklärte, er sei für freien, aber auch fairen Handel. Die USA seien in den vergangenen Jahren unfair behandelt worden. Ein Beispiel dafür sei das Handelsabkommen NAFTA. Das müsse aufhören. Trump betonte, er sei gegen eine Isolation seines Landes, Medienberichte darüber seien "Fake News".

"Gemeinsam können wir eine Zukunft formen, in der alle unsere Bürger einen Weg zu finanzieller Sicherheit finden können." Mit Blick auf den wiederholt kritisierten deutschen Handelsüberschuss gegenüber den USA sagte Trump: "Wir wollen Fairness, keine Siege." Deutschland habe bisher die besseren Verhandler als die USA gehabt, das müsse man anerkennen. "Vielleicht können wir das zumindest ausgleichen."

Ivanka Trump und Merkel | Bildquelle: dpa
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Bei einer größeren Runde war auch Trumps Tochter Ivanka anwesend.

Merkel stimmte zu, dass die Globalisierung fair gestaltet werden solle. Sie hoffe, dass die EU und die USA ihre Verhandlungen über ein Handelsabkommen wieder aufnehmen. Zugleich unterstrich Merkel, dass es keine bilateralen Verhandlungen zwischen Deutschland und den USA geben werde. Die Kanzlerin erinnerte daran, dass Handelsabkommen der EU mit anderen Staaten regelmäßig für beide Seiten mehr Arbeitsplätze gebracht hätten.

Nach einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Merkel und Trump gab es eine weitere Gesprächsrunde, an der auch die Vorstandsvorsitzenden der deutschen Unternehmen Siemens, Schaeffler und BMW, Joe Kaeser, Klaus Rosenfeld und Harald Krüger, sowie deutsche und US-amerikanische Auszubildende teilnahmen. Auch Trumps Tochter Ivanka war anwesend.

Dabei ging es um das duale Ausbildungssystem in Deutschland, das Trump lobte. Eine berufliche Ausbildung sei eine gute Alternative zu einem Studium am College, sagte Trump, "Es gibt Leute, die sind nicht besonders gute Studenten, aber sie können mit geschlossenen Augen einen Motor auseinandernehmen." Deutschland habe das System der beruflichen Bildung sehr gut umgesetzt.

Bei einem gemeinsamen Abendessen beraten Merkel und Trump über das Thema Wirtschaftspolitik. Danach fliegt die Kanzlerin zurück nach Deutschland.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 17. März 2017 um 20:00 Uhr.

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