Donald Trump | Bildquelle: dpa

US-Wahlkampf Trump droht Rivalen Cruz mit Klage

Stand: 16.02.2016 03:57 Uhr

Im Kampf um das Amt des republikanischen Präsidentschaftskandidaten fährt Donald Trump harte Geschütze gegen seinen Konkurrenten Ted Cruz auf. Der Milliardär droht dem texanischen Senator nun mit einer Klage. Denn Trump ist überzeugt: Cruz darf gar nicht ins Weiße Haus einziehen.

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat seinem erzkonservativen Konkurrenten Ted Cruz mit einer Klage gedroht. Der Milliardär ist überzeugt: Sein Widersacher sei nicht in den USA geboren und dürfe damit gemäß der Verfassung nicht Präsident der Vereinigten Staaten werden. Trump forderte Cruz daher auf, mit der "falschen Werbung" aufzuhören und "seine Lügen" zu widerrufen. Andernfalls müsse er mit einer Klage rechnen.

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Geburt in Kanada

Cruz ist 1970 im kanadischen Calgary als Sohn einer US-Bürgerin und eines Kubaners zur Welt gekommen. Im Sommer 2014 legte er die kanadische Staatsbürgerschaft ab. Heute ist er texanischer Senator. Der Politiker selbst weist Zweifel an einem rechtmäßigen Einzug ins Weiße Haus zurück: Als Sohn einer Amerikanerin sei er wählbar.

Die Frage, ob Cruz im Falle eines Wahlsieges überhaupt ins Weiße Haus einziehen dürfte, wird in den USA seit Wochen diskutiert. Auch Trump hatte das Thema bereits mehrfach bei öffentlichen Debatten aufgegriffen. Ein Bundesgericht in Texas hat sich der Prüfung des Falls bereits angenommen.

Trumps größter Widersacher

Derzeit laufen in den USA die Vorwahlen für die Präsidentschaftswahlen. Zuerst wurde im Bundesstaat Iowa abgestimmt, wo sich Cruz gegen Trump durchsetzte. Bei der zweiten Wahl in New Hampshire siegte Trump jedoch und verwies Cruz auf die Plätze.

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