Donald Trump und Mahmut Abbas | Bildquelle: REUTERS

Nahost-Reise Trump trifft Abbas in Bethlehem

Stand: 23.05.2017 11:16 Uhr

Tag zwei für Donald Trump in Nahost: Am Vormittag hat der US-Präsident in Bethlehem Palästinenserpräsident Abbas getroffen. Anschließend kündigte er an, sich mit ganzer Kraft für ein Nahost-Friedensabkommen einzusetzen.

Am zweiten Tag seines Aufenthaltes in Nahost ist US-Präsident Donald Trump im hochgesichertem Konvoi von Jerusalem nach Bethlehem gereist. Weite Teile von Zentral- und Süd-Jerusalem waren abgeriegelt, als die mehr als 60 Fahrzeuge sich auf den Weg in das nur acht Kilometer entfernte Bethlehem machten. Dort wurde er von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas empfangen.

Nach dem Treffen kündigte Trump an, sich mit ganzer Kraft für ein Nahost-Friedensabkommen einzusetzen. "Ich beabsichtige, alles in meiner Macht Stehende zu tun, um bei der Erreichung dieses Ziels zu helfen", so Trump. Mit den Palästinensern wollten die USA an gemeinsamen Anti-Terror-Maßnahmen arbeiten und ihre Wirtschaft unterstützen. "Frieden kann nicht in einer Umgebung entstehen, in der Terrorismus unterstützt wird", sagte der US-Präsident.

Palästinenserpräsident Abbas empfängt Trump in Bethlehem
tagesschau 12:00 Uhr, 23.05.2017, Mike Lingenfelser, ARD Tel Aviv

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Am Montag hatte sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bereits zuversichtlich gezeigt, dass die Friedensgespräche wieder aufgenommen werden könnten. Auch Abbas-Berater Madschdi Chaldi äußerte die Hoffnung, dass der Besuch Trumps zu einer Fortsetzung der Friedensgespräche führen könnte. "Dieser Besuch wird den Weg für einen Neustart des Friedensprozesses bahnen", sagte Chaldi dem Radiosender Voice of Palestine.

Am Nachmittag reist Trump nach Rom

Solche neuen Verhandlungen müssten jedoch die wirtschaftlichen Probleme der Palästinenser berücksichtigen, die mit dem Nahostkonflikt und israelischen Beschränkungen im Handel und bei der Bewegungsfreiheit zusammenhingen, sagte Chaldi. Die Palästinenser wollen einen eigenen Staat gründen, zu dem das Westjordanland, der Gazastreifen und Ostjerusalem gehören sollen, die Israel im Sechstagekrieg vor 50 Jahren besetzt hatte.

Abbas hatte Trump bereits Anfang Mai im Weißen Haus in Washington besucht. Der US-Präsident hatte sich bei dem Treffen zuversichtlich gezeigt, dass mit seiner Hilfe eine Beilegung des Nahost-Konflikts gelingen könne. Allerdings hatte Trump immer wieder unterschiedliche Signale ausgesendet, wie er mit dem Konflikt umgehen will.

Im Anschluss an das Treffen fährt Trump zurück nach Jerusalem. Dort will er in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz niederlegen und im Israel-Museum eine Rede halten. Am Nachmittag reist der US-Präsident weiter nach Rom, der ersten Europa-Station seiner ersten Auslandsreise.

Ina Ruck, ARD Washington zzt. Tel Aviv, zur Nahost-Reise von US-Präsident Trump
tagesschau 12:00 Uhr, 23.05.2017

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 23. Mai 2017 um 09:00 Uhr.

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