Zerstörung in New Orleans durch einen Tornado | Bildquelle: AFP

Zerstörung und Verletzte Tornados wüten im Süden der USA

Stand: 08.02.2017 16:56 Uhr

Sieben schwere Tornados ziehen über den Süden der USA und hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Auch eine Einrichtung der US-Weltraumbehörde NASA ist betroffen. Mindestens 31 Menschen wurden bislang verletzt, der Notstand wurde ausgerufen.

Insgesamt sieben Wirbelstürme ziehen über den US-Bundesstaat Louisiana, besonders betroffen ist New Orleans. Dort wurden nach Angaben lokaler Medien mindestens 31 Menschen verletzt und mehr als 250 Häuser beschädigt, einige von ihnen schwer. Verletzte wurden auch aus Baton Rouge gemeldet. Der Gouverneur des Staats rief den Notstand aus.

In der Stadt Michoud nahe New Orleans zog ein Tornado über eine Montage-Anlage der US-Weltraumbehörde NASA. Dort wurden nach Angaben der Organisation mehrere Mitarbeiter verletzt, auch gab es Schäden an Gebäuden. In Michoud werden Bauteile für das US-Weltraumprogramm hergestellt, etwa die Raumkapsel "Orion" und die Trägerrakete "SLS".

New Orleans war zuletzt 2005 besonders schwer vom Hurrikan "Katrina" getroffen worden. Damals wurden 80 Prozent der Stadt überschwemmt, mindestens 1300 Menschen kamen ums Leben.

Zerstörung in New Orleans durch einen Tornado | Bildquelle: AP
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In New Orleans wurden durch den schweren Tornado mehr als 250 Häuser zerstört

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 08. Februar 2017 u.a. um 16:30 Uhr.

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