Isabell Werth | Bildquelle: JIM HOLLANDER/EPA-EFE/REX/Shutte

Dressur-Weltcup Wenn die Reiterin selbst piaffiert

Stand: 15.04.2018 11:58 Uhr

Piaffe und Galopp - vorgeführt von der Reiterin selbst, nicht vom Pferd. Dieses seltene Schauspiel bot Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl beim Weltcup in Paris. Grund dafür: die Libido ihres Hengstes.

Dass Reiter fast alles für ihre Pferde tun, hat sich beim Weltcup-Finale der Dressurreiter in Paris mal wieder gezeigt: Nach ihrem dritten Platz bei der inoffiziellen Hallen-Weltmeisterschaft kam Jessica von Bredow-Werndl ohne ihr Pferd Unee zur Siegerehrung. Die obligatorische Ehrenrunde galoppierte und piaffierte die 32-Jährige sodann auch ohne "Untersatz" - zur Begeisterung des Publikums.

Auch die siegreiche Isabell Werth zeigte sich im Sattel von Weihegold amüsiert. Ihre Stute hatte an der ungewöhnlichen Darbietung immerhin einen gehörigen Anteil, wie Bredow-Werndl erzählte. "Mein Hengst ist schwer verliebt in Weihegold, da ist er echt heiß." Es gebe nur sie für ihn. Unee wurde daher sicherheitshalber in den Stall gebracht, denn: "Es ist zu früh für Babys."

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