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29.05.2012

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Chinesische Truppen schießen auf demonstrierende Tibeter
Mehrere Tote befürchtet

Chinesische Truppen schießen auf Tibeter

Bei Protesten von Tibetern in Südwestchina hat es mehrere Tote und Verletzte gegeben. Die genaue Zahl der Opfer ist noch unklar. Chinesische Sicherheitskräfte hatten nach exiltibetischen Angaben am Montag in den tibetischen Gebieten der Provinz Sichuan das Feuer auf demonstrierende Tibeter eröffnet.

Von Ruth Kirchner, ARD-Hörfunkstudio Peking

Exiltibetische Quellen berichteten von zwei bis sechs Toten und rund 30 Verletzten bei den Zusammenstößen in Luhuo in der Präfektur Ganzi in Südwestchina.  Mehrere tausend Tibeter, darunter auch einige Mönche, hätten vor dem Gebäude der örtlichen Regierung demonstriert und ein Ende der chinesischen Herrschaft über Tibet gefordert. Sicherheitskräfte hätten daraufhin das Feuer eröffnet. In einem Bericht des US-Senders Radio Free Asia hieß es, die Demonstranten hätten auch chinesische Läden und Einrichtungen angegriffen.  

Audio: Tote und Verletzte bei Unruhen von Tibetern in China

AudioRuth Kirchner, ARD-Hörfunkstudio Peking 24.01.2012 14:15 | 1'03
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Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte diese Angaben zunächst nicht. Sie sprach von Zusammenstößen mit lediglich einigen Dutzend Menschen. Dabei seien ein Demonstrant getötet und fünf Polizisten verletzt worden. Zu Unruhen kam es am Montag auch in der benachbarten Präfektur Aba. Dort setzten die Sicherheitskräfte Tränengas gegen demonstrierende Tibeter ein.

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Stand: 24.01.2012 14:02 Uhr
 

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