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Im Süden Thailands sind bei Erdrutschen nach tagelangen Regenfällen mindestens vier weitere Menschen ums Leben gekommen. Damit steigt die Zahl der Todesopfer in den überfluteten Regionen des Landes auf mindestens 15. Weitere Menschen werden noch vermisst, teilten die Behörden mit. Insgesamt sind mehr als 700.000 Menschen in acht Provinzen von den Überschwemmungen betroffen.
Im Süden des Landes sitzen mehrere tausend Menschen fest, unter ihnen auch viele Touristen. Allein auf der Ferieninsel Koh Samui warten 13.000 Urlauber darauf, abgeholt zu werden. Am Montag und Dienstag waren sämtliche Flüge nach Koh Samui gestrichen worden, weil der örtliche Flughafen von einem Stromausfall betroffen war. Inzwischen sind einige Flugzeuge wieder gestartet.
Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, Bangkok Airways und Thai Airways setzten Sonderflüge ein, um gestrandete Touristen abzuholen. Auch deutsche Urlauber seien betroffen. Die thailändische Marine schickte Schiffe für den Rücktransport von Urlaubern. Meteorologen erwarten, dass die starken Regenfälle noch einige Tage anhalten.
Große Teile Thailand waren bereits Ende vergangenen Jahres überschwemmt worden. 220 Menschen kamen ums Leben, insgesamt waren mehr als acht Millionen betroffen.
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