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Terrorprozess in den USA

17 Jahre Haft für Anschlagspläne mit Modellflugzeug

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Der 26-Jährige konnte 2011 nach einer fingierten Übergabe von Sprengstoff-Materialien festgenommen werden.

In den USA hat sich ein 26-jähriger Helfer des Terrornetzwerks Al Kaida vor Gericht schuldig bekannt, mit ferngesteuerten Modellflugzeugen Sprengstoffanschläge auf das Pentagon und den Kongress geplant zu haben.

Außerdem gestand er nach Angaben des Justizministeriums den Versuch, Terroristen mit Materiallieferungen zu unterstützen. Anklage und Verteidigung schlossen eine Vereinbarung, wonach im Gegenzug für das Teilgeständnis weitere Anklagepunkte gegen den Beschuldigten fallengelassen wurden. Laut dieser Vereinbarung muss er für 17 Jahre hinter Gitter.

FBI-Ermittler stellten dem diplomierten Physiker eine Falle

Der junge Mann war im vergangenen September festgenommen worden. Verdeckte Ermittler der Bundespolizei FBI hatten dem diplomierten Physiker eine Falle gestellt. Sie gaben sich als Al-Kaida-Anhänger aus und versorgten ihn nach eigenen Angaben mit einem Modellflugzeug, Sprengstoff-Attrappen und Handfeuerwaffen.

Zu dem Zeitpunkt soll er bereits seit einem Jahr an seinen Plänen gearbeitet haben. Nach Angaben der Ermittler betrachtete er US-Bürger als Feinde Gottes.

Stand: 11.07.2012 02:38 Uhr

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