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Der Taifun "Nanmadol" hat den Norden der Philippinen erreicht und zwei Kinder in den Tod gerissen. In einer Bergregion nördlich der Hauptstadt Manila löste der Wirbelsturm einen Erdrutsch aus. Dieser begrub ein Haus unter sich, in dem sich zwei Kinder befanden. Die Geschwister im Alter von fünf und sechs Jahren konnten nach zwei Stunden nur noch tot geborgen werden. Außerdem werden zwei Fischer vermisst, deren Boote im sturmgepeitschten Meer verloren gingen.
Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 230 Kilometern pro Stunde ist "Nanmadol" der bisher stärkste Taifun in diesem Jahr. Nach Angaben von Meteorologen wird sich der Wirbelsturm heute über dem Norden der Philippinen festsetzen. Weitere heftige Regenfälle und Verwüstungen werden befürchtet. Gestern hatte der Wirbelsturm mehrere Städte auf den Inseln überflutet. Jährlich werden die Philippinen von etwa 20 Taifunen heimgesucht.
Am Montag soll "Nanmadol" auf die Ostküste Taiwans treffen. Dort wurde bereits eine Warnung für die Schifffahrt im Bashi-Kanal herausgegeben. Die Wetterbehörde sagte für Taiwan sintflutartige Regenfälle und starken Wind voraus.
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