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Taifun "Bopha" trifft die Philippinen

Mehr als 50 Tote durch schweren Taifun

Taifun "Bopha" auf den Philippinen.
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Besonders im Südosten des Landes hat der Taifun eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Auf den Philippinen sind durch den schweren Taifun "Bopha" mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Laut den Rettungskräften starben sie an der Ostküste der Insel Mindanao, wo der Sturm am Morgen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Stundenkilometern und starken Regenfällen auf Land getroffen war.

Mehr als 50.000 Menschen in Notunterkünften

Wegen des Sturms seien mehr als 50.000 Menschen in rund Tausend Notunterkünfte geflüchtet, sagte der Leiter der Zivilschutzbehörde, Benito Ramos. Anwohner der Küstenregionen und niedrig gelegener Siedlungen seien wegen der Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen in Sicherheit gebracht worden.

Auf Mindanao herrschte am Dienstag Ausnahmezustand: Flug- und Fährverbindungen wurden annulliert, die Schulen blieben geschlossen. In der Stadt Cagayan de Oro mit ihren rund 600.000 Einwohnern traten mehrere Flüsse über die Ufer und verursachten Überschwemmungen. Um Brände und tödliche Stromschläge zu vermeiden, waren am Morgen weite Teile der Insel ohne Strom. Anwohner Mindanaos berichteten von entwurzelten Bäumen und vom Sturm abgedeckten Dächern.

20 schwere Stürme pro Jahr

Taifun "Bopha" auf den Philippinen
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Im Süden der Insel Mindanao harren Zehntausende in provisorischen Notunterkünften aus.

Der Taifun zog leicht nachlassend Richtung Nordwesten. Er wurde im weiteren Tagesverlauf im Süden der Insel Negros erwartet, wo mit schweren Regenfällen gerechnet wurde. "Bopha" ist bereits der sechszehnte schwere Sturm, der in diesem Jahr auf die Inselgruppe im Westen des Pazifiks trifft. Im Schnitt durchleben die Anwohner der Philippinen etwa 20 schwere Stürme pro Jahr. Im August wurden in dem südostasiatischen Land bei mehreren Unwettern rund hundert Menschen getötet.

Stand: 04.12.2012 10:51 Uhr

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