Philippinische Kinder klettern über einen Baum, darunter ist landunter. | Bildquelle: dpa

Philippinen Mehrere Tote durch Taifun

Stand: 26.12.2016 13:40 Uhr

Weihnachten in der Notunterkunft: Ein gewaltiger Taifun hat vielen Philippinern die Feiertage verdorben und für Chaos und Zerstörung gesorgt. Hunderttausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, mehrere Menschen starben.

Mindestens sechs Menschen sind durch den Taifun "Nock-Ten" auf den Philippinen ums Leben gekommen. Mehr als 380.000 Menschen wurden nach Behördenangaben in Sicherheit gebracht - sie harrten über Weihnachten in Notunterkünften aus. Heftiger Wind und starker Regen führten zu Schäden. Vielerorts brach die Stromversorgung zusammen, da die Orkanböen die Überlandleitungen zerstört hatten. Erdrutsche und umgestürzte Bäume machten viele Straßen unpassierbar.

Nach Angaben der philippinischen Polizei starben drei Menschen in der Provinz Albay. Eine 57-jährige Frau wurde demnach von einer Mauer in ihrem Haus erschlagen. Ein älteres Paar sei in einem Fluss ertrunken. In der Gemeinde Mulanay in der Provinz Quezon wurde ein Mann von einer umstürzenden Palme erschlagen, als er versuchte, seine Familie in Sicherheit zu bringen, wie der Gouverneur der Provinz sagte.

Enorme Windgeschwindigkeiten

"Nock-Ten" traf zwischen Sonntagabend und Montagmittag (Ortszeit) in verschiedenen Teilen des Inselstaates sieben Mal auf Land, wie die Wetterbehörde mitteilte. Zwischenzeitlich fegten Böen mit teils 225 Kilometern pro Stunde über das Land. Mehr als 12.000 Menschen saßen auf Schiffen in Seehäfen fest. Airlines sagten nationale und internationale Flüge ab.

Jedes Jahr treffen im Schnitt 20 Taifune die Philippinen. Im November 2013 kamen durch Taifun "Haiyan" mehr als 6000 Menschen ums Leben.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 26. Dezember 2016 um 13:00 Uhr.

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