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Die syrische Armee hat ihre Angriffe auf die Rebellenhochburg Homs fortgesetzt und offenbar einen Bodenangriff auf das seit Wochen umkämpfte Stadtviertel Baba Amr gestartet. Dies melden die Nachrichtenagenturen AFP und dapd unter Berufung auf Militärkreise von Staatspräsident Baschar al Assad.
Baba Amr sei "unter Kontrolle", sagte ein Vertreter des syrischen Regimes und fügte hinzu: "Die Armee hat bereits eine Säuberung Block für Block, Haus für Haus vorgenommen, und jetzt durchforsten die Soldaten jeden Keller und jeden Tunnel auf der Suche nach Waffen und Terroristen.".
Auch Regimegegner berichteten von einer Verstärkung der Regierungstruppen durch eine Eliteeinheit. Dies lasse vermuten, dass der "finale Angriff" auf Homs bevorstehe. Ein Aktivist berichtete der Nachrichtenagentur Reuters von heftigen Kämpfen mit Maschinengewehrfeuer. Nach Angaben der aus Deserteuren bestehenden Freien Syrischen Armee ist die Stadt komplett von der Außenwelt abgeriegelt.
Unterdessen bereiten die USA nach Angaben von UN-Diplomaten einen neuen Entwurf für eine Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat vor. Im Mittelpunkt des Textes steht demnach die humanitäre Hilfe für die von der syrischen Armee belagerten Städte. Allerdings werde in dem Entwurf auch darauf verwiesen, dass die Führung in Damaskus für die Krise verantwortlich sei, sagte ein Diplomat.
Der Westen hofft demnach aber, dass der Schwerpunkt auf die humanitäre Krise die beiden Veto-Mächte Russland und China davon überzeugt, eine Resolution nicht abermals zu blockieren. Gegen zwei frühere Syrien-Resolutionen hatten die beiden ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats ihr Veto mit der Begründung eingelegt, darin werde nur die Gewalt der syrischen Sicherheitskräfte, aber nicht die der Rebellen verurteilt.
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