Syrien: Verschleppte Bischöfe sind wieder frei

Einen Tag nach Entführung in Syrien

Verschleppte Bischöfe sind wieder frei

In Syrien sind zwei Bischöfe, die gestern verschleppt worden, wieder freigelassen worden. Das verlautete aus Kirchenkreisen in Rom und Syrien.

Bei den Männern handelte es sich um den syrisch-orthodoxen Erzbischof von Aleppo, Gregorios Yohanna Ibrahim, und seinen griechisch-orthodoxen Amtsbruder, Bulos Jasidschi, aus derselben Stadt. Der Fahrer der Geistlichen, ein Diakon, sei von den Entführern getötet worden, berichtete der Bundesverband der Aramäer in Deutschland. Die Bischöfe sollen unverletzt geblieben sein. Der Vorfall habe sich in einem von der Freien Syrischen Armee kontrollierten Gebiet ereignet.

Die griechische Regierung hatte sich für die Bischöfe eingesetzt. Der Sprecher der griechischen Regierung, Simos Kedikoglou, hatte mitgeteilt, Außenminister Dimitris Avramopoulos habe mit dem Interimschef der syrischen Opposition, George Sabra, telefoniert. Dieser habe zugesichert, die Entführten ausfindig zu machen und zu befreien.

In Syrien entführte christliche Bischöfe sind wieder frei
tagesschau 20:00 Uhr, 23.04.2013, Thomas Aders, ARD Kairo

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Auch das Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Franziskus, hatte die Freilassung der beiden Geistlichen gefordert.

Die syrische Nachrichtenagentur Sanaa hatte berichtet, dass die kirchlichen Würdenträger während eines humanitären Einsatzes im Dorf Kafr Dael verschleppt worden seien.

Stand: 23.04.2013 18:00 Uhr

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