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Menschenrechtskommissarin kritisiert UNO

Fast 70.000 Tote im Syrien-Konflikt

Die Zahl der Toten im Bürgerkrieg in Syrien ist nach Angaben der UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay auf fast 70.000 gestiegen. Das sind rund 10.000 mehr als vor einem Monat. Es sei schlimm, dass die internationale Gemeinschaft immer noch keine einheitliche und gemeinsame Reaktion auf den Konflikt gefunden habe, sagte Pillay. Der "Mangel an Konsens" habe "desaströse Folgen", für den die Zivilisten auf allen Seiten hätten den Preis bezahlten.

Vom Krieg zerstörte Häuser in Homs
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Vom Krieg zerstörte Häuser in Homs

Pillay forderte den UN-Sicherheitsrat erneut auf, den Syrien-Konflikt an den Internationalen Strafgerichtshof zu überweisen. Dies wäre ein Signal an Syriens Regierung und Opposition, dass ihre Taten nicht ohne Konsequenzen blieben. Der Sicherheitsrat und alle in wichtigen UN-Positionen würden zu Recht gefragt werden, was sie gemacht hätten, sagte Pillay.

Im Sicherheitsrat waren die vom Westen und arabischen Staaten eingebrachten Resolutionen für ein schärferes internationales Vorgehen gegen die syrische Führung um Staatschef Baschar al Assad bislang am Widerstand Russlands und Chinas gescheitert. Assads Truppen liefern sich seit März 2011 blutige Kämpfe mit der Oppositionsbewegung.

Fast 70.000 Tote in Syrien
U. Leidholdt, ARD Amman
13.02.2013 10:58 Uhr

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Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 18. Februar 2013 um 22:15 Uhr.

Stand: 12.02.2013 21:33 Uhr

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