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Syrische Armee beschießt Wohnviertel in Homs

Mehr als 100 Tote bei Razzia

Syrische Opposition beklagt neues Massaker

Bei einer Razzia in der Provinz Homs sollen syrische Regierungstruppen ein Massaker angerichtet haben. Mehr als 100 Menschen sollen dabei getötet worden sein, wie die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter berichtete. Sie berief sich dabei auf Informanten vor Ort. Von unabhängiger Seite ließen sich die Angaben bisher nicht überprüfen.

Zahlreiche Zivilisten seien in brennenden Häusern ums Leben gekommen, andere wiesen Stich- oder Schusswunden auf. Unter den Toten seien 14 Mitglieder einer Familie, darunter drei Kinder.

Aufständische waren laut der Beobachtungsstelle in der Region nicht aktiv. Dagegen berichtete die regierungsnahe Zeitung "Al Watan", die Armee habe in der Umgebung von Homs "beachtliche" Geländegewinne erzielt.

Vom Krieg zerstörte Häuser in Homs
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Kriegsschäden: Viele Straßenzüge in Homs sind komplett zerstört.

Das Massaker soll bereits am Dienstag verübt worden sein. Aktivisten begannen damit, die Vorfälle zu dokumentieren und die Namen der Verstorbenen zu ermitteln.

Stand: 17.01.2013 11:18 Uhr

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