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Der Eingangsbereich zur Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Pullach bei Muenchen (Archiv).

Deutsches Spionageschiff kreuzt angeblich vor syrischer Küste

Belauscht der BND das Assad-Regime?

Ein Spionageschiff der Deutschen Marine kreuzt nach Zeitungsinformationen vor der syrischen Küste, um die dortigen Rebellen für ihren Kampf gegen das Assad-Regime gezielt mit Informationen zu versorgen.

Das Schiff habe modernste Spionagetechnik des Bundesnachrichtendienstes (BND) an Bord, berichtet die "Bild am Sonntag". Damit ließen sich Truppenbewegungen bis zu 600 Kilometer tief in Syrien beobachten. Der BND äußerte sich bislang nicht zu dem Bericht.

Laut "Bild am Sonntag" gibt der BND die gewonnenen Erkenntnisse, etwa über militärische Einsätze der Assad-Armee, an US- und britische Partnerdienste weiter. Von dort aus gelangten auch Informationen an die syrische Befreiungsarmee, hieß es.

Anonymes Lob

Nach Informationen der "BamS" sind zudem BND-Agenten im türkischen NATO-Stützpunkt in Adana stationiert. Von dort aus hörten sie Telefonate und Funkverkehr aus Syrien ab. Daneben werde der informelle Kontakt zu Quellen im direkten Umfeld des Assad-Regimes gehalten. "Kein westlicher Geheimdienst hat so gute Quellen in Syrien wie der BND", zitiert das Blatt einen US-Geheimdienstmitarbeiter.

Luftangriff nahe türkischer Grenze

Lakhdar Brahimi
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Brahimi hat eine Aufgabe übernommen, an der sein Vorgänger scheiterte.

Ein syrisches Kampfflugzeug bombardierte derweil nahe der Grenze zu der Türkei eine teilweise von Regimegegnern kontrollierte Kleinstadt. Acht Menschen seien bei dem Luftangriff auf Manbedsch am Samstagnachmittag ums Leben gekommen und mindestens 20 verletzt worden, teilten Aktivisten vor Ort und die in London ansässige Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Der Luftangriff war einer von mindestens zwei am Samstag und erfolgte wenige Stunden, nachdem die syrische Regierung in einer Erklärung die Ernennung des ehemaligen algerischen Außenministers Lakhdar Brahimi zum neuen Sondergesandten der UNO und Arabischen Liga für Syrien begrüßt hatte.

Stand: 19.08.2012 01:17 Uhr

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