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[Bildunterschrift: Das syrische Fernsehen zeigte Bilder eines angeblichen Opfers des US-Angriffs. ]
US-Soldaten sollen übereinstimmenden Berichten zufolge bei einem Angriff auf ein syrisches Dorf acht Menschen getötet haben. Meldungen der syrischen Regierung, wonach vier Kinder unter den Toten seien, bestätigten sich bislang nicht. Ein US-Offizier bestätigte lediglich den Einsatz eines Sonderkommandos. Die Mission habe einem Netzwerk gegolten, über das Kämpfer aus Nordafrika und dem Nahen Osten nach Syrien und von dort aus in den Irak geschleust würden.
Die syrische Regierung in Damaskus protestierte scharf. In einer Erklärung hieß es: "Syrien verurteilt diese Aggression und macht die amerikanischen Streitkräfte für alle Folgen verantwortlich." Die irakische Regierung wurde aufgefordert zu verhindern, dass ihr Territorium für Angriffe auf Syrien genutzt werde. Das syrische Außenministerium bestellte die Botschaftsvertreter der USA und des Iraks ein und überreichte eine offizielle Protestnote.
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Die Einzelheiten der US-Militäraktion sind noch völlig unklar. Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana meldete, sei bei einem Luftangriff durch vier amerikanische Helikopter ein Haus in der Region Bu Kamal bombardiert worden. Dabei seien acht Zivilisten ums Leben gekommen, hieß es.
Das staatliche syrische Fernsehen meldete dagegen, mehrere US-Soldaten seien von Hubschraubern abgesetzt worden und hätten ein im Bau befindliches Haus gestürmt und das Feuer auf die Bauarbeiter eröffnet.
[Bildunterschrift: Mit vier US-Helikoptern sollen US-Soldaten ein syrisches Dorf angegriffen und mehrere Menschen getötet haben. ]
Unklar ist auch der Ort des Geschehens: Augenzeugen berichteten zunächst von einem Angriff durch zwei US-Hubschrauber auf das syrische Dorf Hwijeh, rund 17 Kilometer hinter der syrisch-irakischen Grenze. Die Agentur Sana sprach später von einem Angriff auf das Dorf Maschahdeh, rund sieben Kilometer von der irakischen Grenze entfernt.
Beide Orte liegen in der Region Bu Kamal und damit auf der zentralen Verbindungsroute in den Irak. Der Grenzübergang in der nahe gelegenen irakischen Stadt Kaim gilt als wichtiger Übergang für Rebellen und den Transport von Waffen und Geld für den Aufstand radikaler Sunniten.
Am Donnerstag hatte der Kommandeur der US-Truppen im Westirak, Generalmajor John Kelly, angekündigt, die Maßnahmen zur Sicherung der syrischen Grenze zu verstärken. Von dort gelangten immer noch zahlreiche Aufständische in den Irak, so Kelly.
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