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Waffenruhe unterbrochen

Syrische Armee greift Vororte von Damaskus an

In Syrien eskaliert trotz einer vereinbarten Waffenruhe die Gewalt. Die syrische Luftwaffe habe Regionen im Umland der Hauptstadt Damaskus angegriffen, berichteten Aktivisten. Kampfflugzeuge hätten Einsätze gegen die Ortschaften Arbin, Samalka und Harasta geflogen. Die Angriffe hätten Vierteln gegolten, in denen hauptsächlich sunnitische Muslime leben. Die Bevölkerungsgruppe der Sunniten bildet das Rückgrat des Aufstands gegen Machthaber Baschar al Assad.

Nach Angaben von syrischen Menschenrechtsbeobachtern wird in Aleppo, Idlib und Deir as-Saur unterdessen weiter gekämpft. Seit Beginn der vom UN-Vermittler Lakhdar Brahimi vorgeschlagenen Waffenruhe wurden in Syrien laut Aktivisten mindestens 270 Menschen getötet.

Aleppo
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Aleppo - eine strategisch wichtige Stadt im Norden Syriens.

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Trotz Waffenruhe: In Aleppo halten die Kämpfe an.

Ist die Waffenruhe gescheitert?

Die vom Sondergesandten Brahimi für die Dauer des islamischen Opferfestes vereinbarte Waffenpause war am Freitag in Kraft getreten, wurde aber bereits nach kurzer Zeit gebrochen. Ein Rebellenkommandeur in Aleppo erklärte die Waffenruhe bereits für gescheitert. Er machte die Armee für die anhaltenden Kämpfe verantwortlich: "Unsere Aufgabe ist es, das Volk zu verteidigen. Es sind nicht wir, die angreifen", sagte Oberst Abdel Dschabbar al Okaidi gegenüber der Agentur AFP.

Waffenruhe wird von beiden Seiten gebrochen
tagesschau 20:00 Uhr, Thomas Aders, ARD Kairo

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Stand: 28.10.2012 12:12 Uhr

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