Verteilung von Lebensmitteln an syrische Flüchtlinge

Vereinte Nationen beenden Lebensmittelhilfe Kein Geld mehr für Syrien-Flüchtlinge

Stand: 01.12.2014 16:28 Uhr

Die Lage der Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien ist prekär - und könnte bald noch alarmierender werden. Denn dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) - zuständig für die Versorgung - geht das Geld aus. Insgesamt etwa 1,7 Millionen Syrer in Jordanien, der Türkei, im Libanon, in Ägypten sowie im Irak müssten ab heute auf Lebensmittelgutscheine verzichten, hieß es. In der Konsequenz bedeute dies, dass "viele Familien hungern", so WFP-Direktorin Ertharin Cousin. Sie befürchtet, dass die Lebensmittelknappheit zu "weiteren Spannungen und zu Instabilität in Syriens Nachbarländern führen könnte, die Flüchtlinge aufgenommen haben".

Die Weltgemeinschaft hatte den syrischen Flüchtlingen Milliarden zugesagt, das Geld aber nie überwiesen. Allein für Dezember benötige das WFP 64 Millionen Dollar. Sobald wieder Geld fließe, werde man erneut Lebensmittelgutscheine verteilen.

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