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Nach Gespräch mit Syriens Staatschef Assad

Annan setzt weiter auf die Diplomatie

Im Streit über eine Lösung des Syrien-Konflikts hat sich der UN-Sondergesandte Kofi Annan abermals mit Präsident Baschar al Assad getroffen. Nach eigenen Angaben verständigte er sich mit dem Machthaber auf ein Vorgehen zur Beendigung der Gewalt.

Diese Überlegungen wolle er nun der "bewaffneten Opposition vorlegen. Die Gespräche seien "konstruktiv" und "offen" verlaufen, fügte Annan hinzu. Er betonte erneut, dass es wichtig sei, die Gewalt zu beenden und den Weg einer politischen Lösung einzuschlagen.

UN-Sondergesandter Kofi Annan und Syriens Machthaber Baschar al Assad
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UN-Sondergesandter Kofi Annan und Syriens Machthaber Baschar al Assad: Erneut haben sie sich zu Gesprächen in Damaskus getroffen.

Opposition winkt ab

Der Syrische Nationalrat (SNC) - die größte syrische Oppositionsgruppe - kritisierte Annans Besuch in Damaskus. Annan treffe sich trotz der anhaltenden Gewalt in dem Land mit "Symbolen des syrischen Regimes", wohingegen er einem Treffen der Syrien-Kontaktgruppe am Freitag in Paris ferngeblieben sei, erklärte der SNC.

Annan bei Assad - "Konstruktives" Gespräch zur Zukunft Syriens
J. Wiening, ARD Amman
09.07.2012 20:51 Uhr

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Auch andere Vertreter der syrischen Opposition beharren auf ihrer Forderung, dass sich Assad zurückziehen müsse. Assads Rücktritt sei Voraussetzung, dass der politische Prozess in dem arabischen Land in Gang kommt, sagten sie nach Angaben der Agentur Itar-Tass bei einem Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. Sie brachten den geflohenen General Manaf Tlass als Nachfolger Assads ins Spiel.

Assad hingegen hat mehrfach - zuletzt in einem Interview, das im Ersten zu sehen war - erklärt, nicht von seinem Amt zurücktreten zu wollen.

Russland will keine Kampfflugzeuge mehr liefern

Unterdessen rückt die Regierung in Moskau offenbar von dem Regime in Damaskus weiter ab. Einem Medienbericht zufolge will sie vorerst keine Kampfflugzeuge vom Typ Yak-130 nach Syrien liefern. Die für die militärische Zusammenarbeit zuständige Behörde begründete die Entscheidung der Nachrichtenagentur RIA zufolge mit der ungelösten Krise in dem Staat.

Syrischer Präsident Assad weist alle Schuld von sich
tagesthemen 23:10 Uhr, 08.07.2012, Karin Feltes, SWR

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Stand: 09.07.2012 15:09 Uhr

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