Karte: Syrien mit Damaskus und Hama

Bürgerkrieg in Syrien Russland unterstützt Armee-Offensive

Stand: 07.10.2015 17:23 Uhr

Syrische Truppen haben Militärkreisen zufolge eine Bodenoffensive gestartet - mit Hilfe russischer Kampfjets. Man werde die Offensive laut Präsident Putin "effizient" unterstützen. Derweil griff Russland nach eigenen Angaben erstmals vom Meer aus IS-Stellungen an.

Die syrische Armee hat nach übereinstimmenden Angaben aus Militärkreisen und von Aktivisten mit russischer Luftunterstützung eine Bodenoffensive in der zentralen Provinz Hama gestartet. Die Operation konzentriere sich auf die beiden Provinzen Hama und Idlib, sagte ein Regierungsvertreter in Damaskus.

Russlands Präsident Wladimir Putin gab bekannt, Russland werde sein Vorgehen in Syrien "mit den Einsätzen der syrischen Armee am Boden" koordinieren. Dabei werde die Luftwaffe die Offensive "effizient" unterstützen, sagte er.

Syrische Armee startet Bodenoffensive
ARD-Morgenmagazin, 08.10.2015, Volker Schwenck, ARD Kairo

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40 Ziele bomardiert?

Nach Angaben der oppositionsnahen Beobachtungsstelle für Menschenrechte richteten sich die Angriffe gegen Rebellenstellungen nahe der wichtigen Nord-Süd-Straße im Westen des Landes, der zu großen Teilen von den Regierungstruppen des syrischen Präsidenten Assad kontrolliert wird. Dabei soll es sich nicht um Stellungen der Terrorgruppe "Islamischer Staat" handeln.

Laut der Beobachtungsstelle - deren Informationen von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen sind - hätten russische Jets in den Provinzen Hama und Idlib fast 40 Ziele bombardiert. Anzeichen, dass auch russische Soldaten an den Kämpfen am Boden beteiligt seien, gebe es zunächst nicht, sagte der Chef der Beobachterstelle, Rami Abdulrahman.

ARD Korrespondent Volker Schwenk sagte: "Die Rebellenquellen, mit denen wir Kontakt aufgenommen haben, berichten davon, dass es offensichtlich zwischen Hama und Idlib heftige Kämpfe gibt. Russische Luftunterstützung und syrische Bodentruppen gehen dort gegen die Rebellen vor“, fügte er hinzu.

Golineh Atai, ARD Moskau, zur russischen Beteiligung in Syrien
tagesschau 17:00 Uhr, 07.10.2015

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Russische Angriffe auch vom Meer aus

Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu teilte derweil mit, dass Militärs seines Landes auch erstmals von Kriegsschiffen im Kaspischen Meer aus Ziele in Syrien angriffen. Mehrere Kreuzer hätten elf Stellungen der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) mit 26 Raketen bombardiert. Zivilisten seien dabei nicht getötet worden, sagte er bei einem Treffen mit Putin in Sotschi.

Russland startete vor einer Woche seine Luftangriffe auf die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) und andere Rebellengruppen, die die Truppen von Machthaber Bashar al-Assad bekämpfen. Westliche Regierungen und syrische Oppositionsgruppen beschuldigen dagegen Russland, in dem Konflikt auch gemäßigte Rebellen anzugreifen.

USA: Moskau verfolgt die "falsche Strategie"

Die US-Regierung erklärte unterdessen, es gebe keine Zusammenarbeit mit Russland bei den Luftangriffen in Syrien. "Wir haben keiner Kooperation mit Russland zugestimmt", sagte US-Verteidigungsminister Ashton Carter. Moskau verfolge in Syrien "die falsche Strategie" und beschieße Ziele, an denen sich keine IS-Kämpfer aufhielten. Dies sei ein "fundamentaler Fehler". Übereinstimmend sind von beiden Seiten nur Absprachen bestätigt, die Kollisionen im syrischem Luftraum verhindern sollen.

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu erklärte, "nur zwei" von bis dato 57 russischen Luftangriffen hätten IS-Zielen gegolten. Er berief sich auf Informationen des türkischen Militärgeheimdienstes. Die anderen Angriffe hätten auf die gemäßigte Opposition gezielt, die von der Türkei und den USA in ihrem Kampf gegen Assad unterstützt werden.

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